Brügger feiern ihren Schützenkönig

Etliche Brügger ließen sich den Festzug nicht entgehen.

LÜDENSCHEID - Auch der Regen konnte die Brügger Schützen nicht von ihrem Umzug abhalten. Nach einem Marsch über die Park- und Volmestraße, zogen die Abordnungen der teilnehmenden Vereine am Samstagabend in die Halle ein und bejubelten das neue Regentenpaar Tobias Noll und Elke Birkenbach.

„Das Königspaar zeigt sich nun erstmals dem Schützenvolk“, sagte Kassierer Matthias Fuchs. Da sich der Ablauf des Schützenfestes in diesem Jahr geändert hat, standen zunächst nicht die Ehrungen der erfolgreichen Schützen und verdienten Vereinsmitglieder, sondern allein die Inthronisation des neuen Königspaares im Mittelpunkt. Um die Bedeutung des Moments zu unterstreichen, wurde das Licht in der Brügger Vereinshalle für einen kurzen Moment heruntergedreht. Mit der einsetzenden Musik nahmen Tobias Noll und Elke Birkenbach die Insignien des Brügger Schützenvereins entgegen. Der neue Regent kann auf eine lange Tradition zurückblicken; reicht doch die Linie der Könige und Kaiser bis zu seinem Urgroßvater zurück.

Bilder vom Schützenfest:

Schützenfest in Brügge

Auf die Einsetzung des Königspaares folgten die versprochenen Ehrungen: Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein wurden Ina Dahlhaus, Rolf Siebert und Tobias Noll geehrt. Peter Wevers Engagement für den Verein währt bereits 50 Jahre. Hierfür wurde er ausgezeichnet.

Die gute Verbindung zu den Bürger Schützen dokumentierte Ulli Jopke, indem er Günter Bung und Wolfgang Fuchs ein Präsent des BSV überreichte. Auch der Hofstaat wurde vorgestellt. Als Adjutanten fungieren Gerd und Ina Dahlhaus. Die weiteren Hofstaat-Paare sind Peter Müller und Andrea Hölscher, Jörg und Daniela Merkert, sowie Gerd und Angela Noll.

Wenige Stunden zuvor waren die Schützen für ihren geplanten Umzug durch den Stadtteil in der Parkstraße angetreten. Der Regen brachte Bewegung in die Reihen; wenn auch nicht in die gewünschte Richtung. Ein heftiger Regenschauer wirbelte den geplanten Starttermin, der für 18:45 Uhr vorgesehen war, gehörig durcheinander. Immer stärker prassellten die Tropfemauf die Wartenden hinab, die unter Bäumen oder Carports Schutz suchten. Nach einer Viertelstunde war das Naturschauspiel vorbei und die Schützen setzten sich in Marsch.

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