Deutliche Veränderungen

Brügger Bahnhof: Lob für Planer

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Gut 20 Bürger hörten im Brügger Feuerwehrhaus zu.

Lüdenscheid - Die Umgestaltung des Brügger Bahnhofsbereichs rückt in diesen Tagen verstärkt ins öffentliche Bewusstsein. Grund dafür: Die Planungen sind inzwischen ziemlich konkret.

Vor wenigen Tagen war das Vorhaben Thema im Bau- und Verkehrsausschuss. Jetzt nahm auch der SPD-Ortsverein Lüdenscheid-West/Brügge die städtischen Vorstellungen ins Visier. Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, sowie Verkehrsplaner Christian Hayer setzten die Sozialdemokraten über den Stand der Dinge ins Bild. Für ihre Arbeit ernteten die Abgesandten aus dem Rathaus dabei durchweg Lob.

Das städtische Projekt in Brügge ist in größerem Zusammenhang zu sehen. Die Bahn plant dort in den nächsten Jahren bekanntlich durchgreifende Veränderungen. Ein Mittelbahnsteig soll in Zukunft das Bild am Bahnhaltepunkt prägen. Vielleicht ab 2017 wird es eine direkte Zugverbindung zwischen Lüdenscheid und Köln geben.

Vor diesem Hintergrund will die Stadt Lüdenscheid ab nächstes Jahr den Straßenabschnitt zwischen der jetzigen Bus- und Bahnhaltestelle und dem neuen Feuerwehrgerätehaus neu ordnen. Dabei geht es vor allem um eine zentrale Verknüpfung zwischen Bahn- und Busverkehr. Laut Hayer werden die Busse künftig entlang der Gleise halten. Dahinter würde ein Parkplatz mit gut 90 – vermutlich kostenfreien – Stellplätzen entstehen. Ein markanter Baum auf dem Gelände soll erhalten bleiben, die Fahrbahnbreite fortan sechs Meter betragen. Dazu käme ein Geh- und Radweg.

Denkbar für die fernere Zukunft, so Hayer und Bärwolf: ein Kiosk und eine Radverleihstation. Im Zuge des Projekts soll auch die Stützmauer zur Volme hin saniert werden. Die Gelder für die Finanzierung der Umgestaltung kommen laut Bärwolf bis zu 90 Prozent aus zwei unterschiedlichen Fördertöpfen.

Kritik an dem Vorhaben gab es an diesem Abend nicht. Ein Zuhörer fasste die allgemeine Meinung so zusammen: „Die Planung macht Sinn. Einfach gut.“ Solche Worte hören die Planer aus dem Rathaus auch nicht jeden Tag.

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