„Dem Nächsten zur Wehr“

Gruß vom DRK: Manfred Dellmann (r.) und Michael Ackermann mit der Jubiläums-Torte.

Lüdenscheid - Die Gästeliste, an der sich der Brügger Löschzugführer Manfred Dellmann als Gastgeber abzuarbeiten hatte, war beachtlich. Politik, Verwaltung, Unternehmer und Spitzen-Feuerwehrleute gaben sich gestern Abend im Brügger Gerätehaus die Klinke in die Hand.

Das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr in Brügge, die Einweihung des lang ersehnten Gerätehauses nahm gestern Abend mit fast 400 geladenen Gästen ihren Anfang. Hinzu kam die Verabschiedung des Feuerwehrdezernenten Wolff-Dieter Theissen.

Heute und morgen feiert Brügge weiter und öffnet Tür und Tor für interessierte Gäste, die einen Blick in die Welt eines modernen Löschzugs werfen wollen.

Mit zwei pfiffigen Videoclips zeigte sich der LZ 4 von gleich mehreren Seiten. „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“ – der Gedanke liegt nach wie vor dem Handeln der Wehrleute zugrunde, doch der Zusammenhalt wächst aus der Kameradschaft der Feuerwehrfamilie, wie der stellvertretende Zugführer Michael Ackermann herausstellte.

Doch auch die Geschichte des Neubaus kam bei jedem der Redner zur Sprache. Zentral auf dem Bahnhofsgelände gelegen, hat die Brügger Wehr nicht nur ausreichend Platz für den Fahrzeugpark, sondern auch für Technik und Schulungen.

Möglich wurde alles durch erhebliche finanzielle Anstrengungen der Stadt Lüdenscheid und durch Sponsoring von außen. Mehrfach gnannt wurde die Sparkasse Lüdenscheid, aber auch viele weitere Unternehmen und Geschäftsleute ließen die Wehr in Brügge mit ihrem Projekt nicht im Regen stehen.

Auch mit einem ganz konkreten Namen ist das Projekt verbunden: Klaus Holzrichter, Vorsitzender des Fördervereins, hatte sich im Rathaus massiv für den Neubau und auch den gewünschten zentralen Standort eingesetzt. Seit gestern ist er Ehrenlöschzugführer.   - flo

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