Es läuft gut in Lüdenscheid

Brückenschlag zur Phänomenta steht kurz bevor

Die Einzelteile für die Brücke vom Bahnhofs- zum Phänomenta-Gelände sind fertig.

Lüdenscheid - Die Einzelteile der Brücke – das Mittelstück, Treppe und Geländer – sind fertig und transportfähig. Das belegen Bilder des Stahlbauunternehmens Rohlfing in Stemwede. „In den nächsten Wochen dürfte der Transport erfolgen und dann der Aufbau der Brücke, die Bahnhofgelände und Phänomenta verbindet“, sagt STL-Ingenieur Sebastian Jülich.

Im Moment laufe es gut. Es gebe keine offenen technischen Fragen mehr. Architekten und Prüfstatiker seien sehr angetan. Die Abnahme erfolge innerhalb der nächsten zwei Wochen.

Scharfkantige Schweißnähte müssen noch abgeschliffen werden. Wenn das allein 25 Tonnen schwere Mittelstück, Treppenelemente und Geländer mit zwei Schwertransportern angeliefert worden seien, werden die Elemente vor Ort zusammengebaut. Eine Deckbeschichtung des Stahls müsse dann ebenfalls noch vorgenommen werden. „Dazu ist warmes und trockenes Wetter notwendig“, sagt Jülich. Somit schließt sich noch in diesem Sommer eine zentrale Lücke auf dem Gelände der Denkfabrik. Denn der Brückenschlag von dem Bahnhofsgelände mit Fachhochschule und Deutschem Lichtinstitut zur Phänomenta ist ein wesentlicher Bestandteil.

Eigentlich war der Brückenschlag schon zur Neueröffnung der Phänomenta im Frühjahr geplant, doch dann war es zu Verzögerungen gekommen. Zwischen Ausführungsplaner und Werkplaner gab es unterschiedliche fachliche Einschätzungen. Es fehlte die Freigabe durch die Fachplaner. Das ist jetzt offensichtlich erfolgt.

Für die Abrechnung des Projekts sei die Brücke unkritisch, hatte Regionale-Beauftragter André Westermann betont. Sie zähle, anders als der eigentliche Turm- und Phänomenta-Neubau, zum Bereich Stadtumbau. Die Phänomenta selbst müsse in 2015 abgerechnet werden, um keine Probleme mit den Fremdmitteln von Land und EU zu bekommen.

Jetzt fehlt noch die Genehmigung für die Glasplatte unter dem Phänomenta-Pendel, die den Schwung des Foucault’schen Pendels für die Besucher auch aus dem Erdgeschoss sichtbar machen soll. Die Einzelfallgenehmigung ist beantragt.

Von Martin Messy

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