90 Typisierungen am Tag

Britische Mutation im MK: Was ist mit den restlichen 40 Prozent?

Labor Wahl
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Dr. Hans Günther Wahl mit dem Pipettier-Roboter, der im medizinischen Labor Wahl seit Ende Oktober zuverlässige Dienste bei den PCR-Tests leistet.

Seit etwa drei Wochen liegt der Anteil der britischen Mutation B.1.1.7 im Märkischen Kreis bei rund 60 Prozent. Am Mittwoch gab das Gesundheitsamt den Wert mit 61,3 Prozent an, am 15. März betrug er 63,4 Prozent.

Lüdenscheid - Doch was ist mit den restlichen rund 40 Prozent? Auf Nachfrage teilte die Kreis-Pressestelle dazu mit, dass es sich bei den verbleibenden Fällen um den Coronavirus-„Wildtyp“ handelt.

Dies deckt sich jedoch nicht mit den Erfahrungen im Lüdenscheider Labor Wahl, das Kunden aus ganz Westfalen versorgt. „Der Anteil der britischen Mutante in den von untypisierten Proben liegt zwischen 80 und 90 Prozent“, sagt Leiter Dr. Hans Günther Wahl.

Unter den rund 90 Typisierungen am Tag sind drei bis vier Proben ohne Ergebnis – zum Beispiel weil die Viruslast zu niedrig ist.

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