„Braunes Haus“ soll bis 2011 Schmuckstück werden

Ein anthrazitfarbener Sockelbau, darauf neu verglaster Turm: So soll das „Braune Haus“ im Jahr 2011 aussehen.

LÜDENSCHEID - „Wir sind Dr. Glöckle als Eigentümer dankbar, dass er mit der Investition in die neue Fassade des Braunen Hauses den Lückenschluss am Sternplatz möglich machen will.“ Voll des Lobes für das Projekt einer neuen Glasfassade am Breddermann-Haus (Wilhelmstraße 1) zeigte sich Stadtplaner Mattias Bartmann im jüngsten Ausschuss für Stadtplanung. Amtsleiter Martin Bärwolf ergänzte gestern, dass am Sternplatz nach Rathaus und Allen-Bau „nun eins zum anderen“ komme. Bekanntlich wird auch mit Peek  & Cloppenburg über das SinnLeffers-Haus gesprochen.

Noch in diesem Sommer soll der zweistöckige Sockelbau des Braunen Hauses eine emaillierte Glasfassade in edler, anthrazitfarbener Optik erhalten, die heutige Fassade wird ersetzt. Die Fensterbänder im Sockel werden von rotbraunen Paneelen unterbrochen, auf der Seite zur Altenaer Straße hin sorgen zwei abgesetzte Vitrinenfenster für Plastizität. Der Bau am Sternplatz soll die Aufschrift „Gesundheitszentrum“ tragen, weil er Domizil für mehrere Ärzte, Physiotherapeuten und die Apotheke im Erdgeschoss ist. Das Parterre mit seinen Schaufenster soll ebenfalls aufgehübscht werden. Der Turm dagegen erhält 2011 ein Glaskleid, hinter dem die alte Fassade erhalten bleibt – der Zwischenraum ist begehbar.

Der Bauantrag für den Sockel werde in Kürze gestellt, bestätigte Architekt Hermann Escher vom Lüdenscheider Büro Sager. Die Arbeiten für den ersten Abschnitt sollen Mitte Juli beginnen und vor dem Herbst abgeschlossen sein. Die Kosten für Abschnitt 1 liegen laut Escher sich im „namhaften sechsstelligen Bereich“.

Dann ist eine Pause vorgesehen, da man mit der Turmfassade sonst zu nahe an den Winter käme. Im nächsten Jahr aber ist laut Escher vorgesehen, die neue Fassade zu vollenden. Den Turm in Glas zu kleiden, werde noch einmal deutlich mehr als eine Million Euro kosten. Die Praxen sollen während der Bauphase weiterarbeiten können.

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