Verbindung nach Hagen

Brandstiftung: Neuer Verdacht nach Feuer an „Elsa-Straße“

Lüdenscheid - Der Dachstuhlbrand am 23. Januar an der Elsa-Brändström-Straße und ein Feuer, das am Montag in einem Mehrfamilienhaus in der Hagener Innenstadt ausgebrochen ist, stehen möglicherweise in einem Zusammenhang. Die Polizei in Hagen nahm einen Mann fest, der im Verdacht steht, auch den Brand in Lüdenscheid gelegt zu haben.

Am Montag um 11.50 Uhr schlugen Flammen aus einer Wohnung an der Bergstraße in der sogenannten Hagener Mittelstadt. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Verletzt wurde nach letzten Erkenntnissen niemand.

Nach dem Einsatz der Rettungskräfte erschien ein 40-jähriger Mann auf der Wache in Hohenlimburg und gestand die Brandstiftung an der Bergstraße. Er steht nach Polizeiangaben unter gesetzlicher Betreuung und soll nun aller Voraussicht nach dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Zu dem Dachstuhlbrand an der „Elsa-Straße“, einer Verbindung zwischen Brüder- und Lennestraße, äußerte sich der 40-Jährige zwar noch nicht. Aber nach LN-Informationen gilt es als gesichert, dass es sich um den Mann handelt, der im Januar eine Wohnung in dem Mietshaus bewohnte, in dem das Feuer ausbrach.

Großer Feuerwehreinsatz an der Elsa-Brändström-Straße

Weil seine Räume durch den Brandschaden zunächst unbewohnbar geworden waren, brachte ihn der Betreuer zunächst in einem kleinen Hotel zwischen Lüdenscheid und Hagen unter. Vor wenigen Tagen wurde dem Mann dann die Wohnung an der Hagener Bergstraße zugewiesen. Dort zog er am Montag ein – und legte am selben Tag Feuer.

Damit hat die Lüdenscheider Kripo bei ihrer Suche nach der Ursache des Brandes im Januar einen neuen Ansatzpunkt. Die Ermittlungen laufen weiter.

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