Schwelbrand in Notunterkunft für Flüchtlinge: Es war Fahrlässigkeit

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In der Flüchtlingsunterkunft in der Hermann-Gmeiner-Schule hat es in der Nacht gebrannt.

[Update 14.17 Uhr] Lüdenscheid - In der Nacht zu Dienstag gab es einen Feuerwehr-Einsatz in der Notunterkunft für Flüchtlinge in Lüdenscheid. "Nach bisherigen Ermittlungen ging dem Schwelbrand eine fahrlässige Brandstiftung durch einen unbekannten Täter voraus", so die Polizei.

Wie die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am frühen Dienstagnachmittag offiziell mitteilte, seien die Einsatzkräfte gegen 2.00 Uhr alarmiert worden, weil der Inhalt eines kleinen Mülleimers in der Hermann-Gmeiner-Schule in Brand geraten war.

Aufgrund der Rauchentwicklung, die schnell bemerkt worden war, mussten die Bewohner vorübergehend evakuiert werden, konnten aber nach Beendigung des Einsatzes in die Notunterkunft zurückkehren.

Zwei männliche Mitarbeiter der Unterkunft im Alter von 19 und 23 Jahren wurden vorsorglich untersucht, konnten anschließend jedoch unverletzt das Krankenhaus wieder verlassen. "Die Ermittlungen dauern an", so die Polizei.

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