Brand in psychiatrischer Einrichtung im MK: Stadtalarm ausgelöst

Das Großaufgebot der Lüdenscheider Feuerwehr am Haus Hellersen konnte schon nach relativ kurzer Zeit wieder abziehen.
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Das Großaufgebot der Lüdenscheider Feuerwehr am Haus Hellersen konnte schon nach relativ kurzer Zeit wieder abziehen.

Lüdenscheid – Ein Zimmerbrand im Haus Hellersen führte am Sonntagmittag zu einem Stadtalarm in Lüdenscheid.

Während Kräfte der hauptamtlichen Wache noch auf dem Weg zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage an der Kalve waren, erreichte bereits die nächste Meldung die Rettungsleitstelle: Diesmal aus der Psychiatrischen Einrichtung an der Brüninghauser Straße. Schnell wurde deutlich: Hier handelte es sich nicht um einen Fehlalarm. Ein Feuer in einem Bewohnerzimmer wurde bestätigt, sogleich wurde das Alarmstichwort auf „F2 – mehrfache Menschenrettung“ erhöht.

Doch dank des beherzten und vorbildlichen Handelns der Pflegekräfte wurde der Brand nicht so dramatisch, wie zunächst befürchtet wurde, berichtet Einsatzleiter Tim Hens. Der konnte nach kurzer Erkundung des Hotels Kattenbusch mit seiner Mannschaft der Hauptamtlichen Wache abrücken und ebenfalls zur Einsatzstelle am ehemaligen Senatorium fahren. Dort hatte man die Lage zügig im Griff, so Hens, der die Mitarbeiter des Hauses ausdrücklich lobt: „Die haben die Bewohner aus den benachbarten Zimmern evakuiert und sämtliche Brandschutztüren geschlossen.“ So habe man vorbildlich gehandelt.

Brand im Haus Hellersen

Brand im Haus Hellersen
Brand im Haus Hellersen
Brand im Haus Hellersen
Brand im Haus Hellersen
Brand im Haus Hellersen

Bereits nach sechs Minuten war die brennende Matraze gelöscht. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz hatte mit Wasser aus dem Hohlstrahlrohr den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Schnell stand auch fest, dass sich während des Brandes niemand in dem Bewohnerzimmer aufgehalten hatte. Zwei Menschen sind zwar mit Brandrauch in Kontakt gekommen, doch auch sie benötigten keine medizinische Betreuung. Wo sich der Bewohner des betroffenen Raumes währenddessen aufgehalten hat, ist genauso unklar wie der Auslöser des Feuers. Die Flammen schlugen offensichtlich auf die Wandvertäfelung über, so dass der Raum vorläufig unbewohnbar ist und mindestens einmal renoviert werden muss. Die Ermittlung der Brandursache sei allerdings Sache der Kriminalpolizei, so Einsatzleiter Hens.

Auch bei den insgesamt 60 Feuerwehrleuten machte sich Erleichterung breit. Die beiden Drehleiterfahrzeuge brauchten nicht zum Einsatz kommen, nach einer Dreiviertelstunde konnten die ersten Kräfte abrücken. Nach umfangreichen Lüften war auch das Einsatzende für die verbliebenen Feuerwehrleute absehbar.

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