Feuerwehr im Einsatz

Nächtlicher Brand in Lüdenscheid: Ein Verletzter - Bewohner mit Corona infiziert

Bei einem Brand in Lüdenscheid wurde ein Mann verletzt. Ein Bewohner des Hauses ist mit Corona infiziert, sodass die Unterbringung eine Herausforderung darstellte.
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Bei einem Brand in Lüdenscheid wurde ein Mann verletzt. Ein Bewohner des Hauses ist mit Corona infiziert, sodass die Unterbringung eine Herausforderung darstellte. (Symbolfoto)

Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr in Lüdenscheid: In einer Wohnung an der Schützenstraße war ein Brand ausgebrochen. Weil unter den Bewohnern eine mit Corona infiziete Person ist, stellte deren Unterbringung eine Herausforderung dar.

Lüdenscheid - Ein Wohnungsbrand an der Schützenstraße in Lüdenscheid sorgte in Nacht zu Karfreitag dafür, dass das Ordnungsamt acht Bewohner des Hauses kurzfristig woanders unterbringen musste. Für sechs Personen - eine davon positiv auf Corona getestet, die anderen als Kontaktpersonen - bedeutete das, dass nur eine Quarantäne-Wohnung der Stadt infrage kam, erklärte Marit Schulte, Pressesprecherin der Stadt Lüdenscheid. Zwei weitere Bewohner kamen privat unter. Der Mieter der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, war mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

Polizei und Ordnungsamt bescheinigten allen Bewohnern ein umsichtiges Handeln, wodurch niemand sonst verletzt wurde. Kurz nach 3 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten fast alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Eine Person benötigte noch Hilfe im Treppenhaus. Der eigentliche Brand im ersten Oberschoss war schnell gelöscht. Von der Feuerwehr waren die Hauptwache sowie die Löschzüge Homert und Brüninghausen vor Ort. Ein Bus der MVG stand für den Rest der Nacht für die Bewohner zur Verfügung. Das DRK kümmerte sich um deren Versorgung. Der Einsatz dauerte bis gegen 7 Uhr. Bis die Bewohner untergebracht waren, dauerte es noch etwas länger.

Brand in Lüdenscheid: Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache

Der Brandort wurde für die Ermittlungen der Ursache beschlagnahmt. Bereits am Morgen des Karfreitags hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen wird ein technischer Defekt ausgeschlossen. Möglicherweise handelt es sich um fahrlässige Brandstiftung, aber die Ermittlungen dauern noch an.

Bereits am Samstag, so teilte Marit Schulte am Nachmittag mit, könnten fast alle Bewohner zurückkehren. Lediglich die Brandwohnung ist weiter nicht bewohnbar. Für die Personen in Quarantäne soll ein entsprechender Transport organisiert werden, aber auch sie sollen in ihre Wohnungen zurück.

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