Lüdenscheider angeklagt

Bombendrohungen gegen Vergnügungsparks haben gerichtliches Nachspiel

Es gab einen Zwischenfall im Europa-Park in Rust
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Symbolfoto

Nach zwei Bombendrohungen in Vergnügungsparks verhandelt das Amtsgericht gegen einen 35-jährigen Lüdenscheider.

Lüdenscheid - Am Montag muss sich ein Angeklagter aus Lüdenscheid unter anderem wegen der Störung des öffentlichen Friedens in zwei Fällen vor dem Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, am 27. Oktober 2018 im Europark Rust, knapp 40 Kilometer nördlich von Freiburg, Bombenalarm ausgelöst zu haben.

Vier Tage später soll er für Aufregung im Moviepark Bottrop-Kirchhellen gesorgt haben, ebenfalls wegen einer vermeintlichen Bombe. In der Anklage ist überdies von einem Missbrauch von Notrufanlagen die Rede. Dem heute 35-Jährigen wird zur Last gelegt, mutwillig einen Feuermelder in der Sparkassen-Hauptstelle am Sauerfeld betätigt zu haben.

Schließlich wirft der Ankläger dem Mann – er ist britischer Staatsbürger, in Wolverhampton geboren und hat pakistanische Wurzeln – einen Fall von exhibitionistischer Handlung vor. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat er sich vor den Augen seiner Bewährungshelferin entblößt und an seinem Geschlechtsteil manipuliert.

Der Prozess beginnt am Montag um 9 Uhr und findet im Saal E29 des Amtsgerichts am Dukatenweg statt.

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