Blumenpracht soll künftig halbiert werden

Die Blumenpracht auf den Verkehrsinseln der Stadt soll künftig halbiert werden.

LÜDENSCHEID - Die Stadt soll im nächsten Jahr nur noch halb so viele Blumen wie bisher auf ihre Verkehrsinseln pflanzen. Die Flächen für die pflegeintensive Wechselbepflanzung sollen von heute 700 auf dann 350 Quadratmeter halbiert werden.

Diesen Sparvorschlag, der auf Anregungen aus dem Bürgerhaushalt zurückgeht, diskutiert der Werksausschuss des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs (STL) am kommenden Donnerstag ab 17.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Roten Saal des Kulturhauses.

Statt 40 000 Euro würde die Frühjahrs- und Sommerbepflanzung dann auch nur noch die Hälfte kosten, rechnet die Stadtverwaltung der Politik vor. „Ein vollständiger Verzicht auf die Wechselbepflanzung wird zur Erhaltung eines positiven, frischen und aufgelockerten Stadtbildes nicht vorgeschlagen“, heißt es in der Beschlussvorlage, die Bürgermeister Dieter Dzewas unterzeichnet hat.

Die Bürger hatten an Stelle der teuren Blumen „kriechende Grünpflanzen und Natursteine“ auf den Inseln vorgeschlagen. Die Verwaltung hält in ihrer Stellungnahme dagegen, dass es viele Bürger gebe, die sich sogar eine Ausweitung der alljährlich eingesetzten Blumenpracht wünschen.

Andere Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt für den STL lehnt die Verwaltung ab, darunter auch den, dass die Lüdenscheider Bürger ihre Straßen selber kehren sollten. Zum einen gebe es heute schon Straßen und Gehwege, die bis auf den Winterdienst ausschließlich durch Eigentümer zu reinigen sind. An anderen Stellen drohten Vermüllungen – und Unfallgefahren für kehrende Bürger durch den vorbeifließenden Verkehr.

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