Polizei bilanziert

Lüdenscheider „Blitzer“-Fazit: „Erfreulich niedrig“

Lüdenscheid - Der angekündigte 24-stündige „Blitz-Marathon“ hat seine Wirkung gezeigt: Von den 3565 Fahrzeugen, die die Polizeibeamten im Rahmen der Aktion in Lüdenscheid überprüft haben, verstießen nur 139 Verkehrsteilnehmer gegen die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

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Das teilte die Polizei nach der Auswertung der Ergebnisse mit. Dies sind gerade einmal 3,9 Prozent. Im gesamten Märkischen Kreis waren es 6,65 Prozent. Eine „erfreulich niedrige Zahl“ sei dies, bilanzierte der Verkehrsdienst. Der schnellste Raser wurde mit 120 Kilometer pro Stunde gemessen, wo nur 70 erlaubt waren. Bei den Kontrollen kamen auch noch andere Verstöße zum Vorschein. So wurden zwei Fahrer erwischt, die sich unter Drogeneinfluss hinters Lenkrad gesetzt hatte. Einer hatte keine Fahrerlaubnis, gegen fünf weitere wurden Fahrverbote verhängt.

Wie berichtet, kontrollierte die Lüdenscheider Polizeibeamten an sechs verschiedenen Stellen – Buckesfelder Straße, Berliner Straße sowie Süd-, Rahmede-, Mozart- und Talstraße. Landesweit waren fast 3000 Polizisten in die Aktion eingebunden. An 1400 Messstellen setzte die Polizei rund 120 Radar- und 670 Lasergeräte ein.

Im Märkischen Kreis wurden nach Angaben der Polizei insgesamt 13.270 Fahrzeuge überprüft, von denen 884 zu schnell waren. Acht Fahrer hatten keinen Gurt angelegt, zehn Fahrverbote wurden ausgesprochen. In Meinerzhagen wurde der schnellste Fahrer kreisweit geblitzt. Er fuhr mit 129 Stundenkilometer anstatt der erlaubten 70.

Landesweit wurden rund 456 000 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, exakt 17.169 waren zu schnell – 250 so schnell, dass ihnen ein Fahrverbot droht. - my

Rubriklistenbild: © van de Wall

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