BlasOhrchester spielt neues Programm im Rathaus-Foyer

Die jungen Bläser spielten trotz Schweiß treibender Temperaturen hervorragend.

LÜDENSCHEID - Lange hätten sie überlegt, ließ Matthias Hirth die Gäste im Foyer des Rathauses wissen. Am Ende sei die Entscheidung wegen des eher unsicheren Wetters gegen die Waldbühne gefallen.

Und so bauten die über 60 jungen Musikerinnen und Musiker der Städtischen Musikschule am Donnerstagabend ihre Instrumente im Bürgerforum auf, um das neue Programm vorzustellen. Die gestellten Stühle reichten bei weitem nicht, um allen Gästen einen Sitzplatz zu bieten. Viele Eltern, Verwandte und Freunde honorierten trotz der Schweiß treibenden Temperaturen mit ihrer Teilnahme die enorme Arbeit, die hinter dem Einstudieren der Kompositionen lag, unter ihnen auch Kulturdezernent Wolff-Dieter Theissen sowie Bürgermeister Dieter Dzewas und Ehefrau Gisela.

Man habe es leider auch in diesem Jahr nicht bis auf die Waldbühne geschafft, bedauerte Hirth und gab dann die symbolische Bühne frei für die jungen Musiker, die mit Piet Daalhuisens „Pop für the People für Band“ den frühen Abend unter dem Dirigat von Franz Schulte-Huermann eröffneten. Nach einem beeindruckenden „Fate of the Gods“ meisterten die Bläser die besondere Herausforderung der „Bohemian Rhapsody“ mit Bravour. Das Aushängeschild der Gruppe „Queen“ sang den Titelsong der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona gemeinsam mit Monserrat Caballé. Bis ins voll besetzte benachbarte Café zu hören war auch „Hobbits“, komponiert von Johan de Meij. Komponist Steven Reineke schrieb das Werk, das sich mittlerweile zu einem „Klassiker“ der Blasorchesterliteratur entwickelt, im Jahr 2001. Auf dem weiteren Programm standen Stücke der Beatles, Elton John und ABBA. Insgesamt gab das Konzert beredt Zeugnis von dem enormen Übungsfleiß und dem Können der jungen Bläser. - rudi

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