Winter kann kommen: Salzlager sind gut gefüllt

25 Kleintraktoren warten auf ihren Wintereinsatz.

LÜDENSCHEID  - STL-Werkleiter Andreas Fritz und Einsatzleiter Frank Wiemer sehen dem Winter, der ohne Zweifel noch kommen wird, gut vorbereitet entgegen. Bisher hat es erst sieben Volleinsätze gegeben, „nur“ 650 Tonnen Salz wurden verbraucht. Das Lager ist zudem mit 900 Tonnen gut gefüllt, weitere gut 4000 sind beim Lieferanten gelagert.

Dennoch ist natürlich die tägliche Beobachtung der Wetterlage Pflicht, um im Falle des Falles gleich die komplette Einsatzmannschaft – 114 Mitarbeiter sind’s im gesamten Winterdienst – in Gang zu setzen. Auch die 79 Fahrzeuge vom Unimog über den Traktor bis zum 18-Tonner können jederzeit vom Hof fahren und die Straßen von Eis und Schnee befreien. „Teilweise müssten die Wagen umgerüstet werden, das heißt Schaufeln und Salzbehälter angebracht werden. Dann werden zum Beispiel Kehrmaschinen umgerüstet“, sagt Andreas Fritz.

„Die Pläne stehen“, fügt Frank Wiemer hinzu. Aber der Winter hält sich nicht immer an den Einsatzplan. Ideal wäre es, wenn’s nachts um 2 Uhr schneit, die Einsatzkräfte ausrücken, sich zunächst die Hauptverkehrsstraßen vornehmen und dann morgens der Berufs- und Schulverkehr reibungslos läuft. Doch so funktioniert’s nur selten. Die Schwankungen sind groß. Das macht auch der Salzverbrauch deutlich: Waren’s in der Wintersaison 2011/12 gerade mal 1900 Tonnen, schlug das Jahr zuvor mit rekordverdächtigen knapp 6800 Tonnen zu Buche. Salzlager waren leer. Jetzt kann das so schnell nicht mehr passieren. „Fremdlagerungen bei Lieferanten sind möglich. Das war früher nicht so“, sagt Andreas Fritz. Die Kapazitäten wurde bundesweit um 30 Prozent erhöht. - von Martin Messy

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