Bildhauer Ansgar Nierhoff verstarb mit 68 Jahren

„Die verformten Kuben“, die später versehentlich demoliert und abtransportiert wurden.

LÜDENSCHEID - Auf seinem künstlerischen Weg von den Anfängen in den 60er Jahren an der Kunstakademie in Düsseldorf bis hin zu seiner Arbeit als Professor der Akademie für Bildende Künste Mainz hinterließ er auch in Lüdenscheid einen bleibenden Eindruck.

Im Alter von 68 Jahren verstarb, wie erst jetzt bekannt wurde, am 2. August der Kölner Bildhauer Ansgar Nierhoff. 1941 in Meschede geboren, zählte Nierhoff zu den bekanntesten Stahlbildhauern der Bundesrepublik und ist nicht selten mit seinen Exponaten angeeckt. Aber nur bei Spießern, wie Nierhoff selbst über seine Kritiker sagte.

In Lüdenscheid gehörte der renommierte Bildhauer neben Hansjerg Maier-Aichen und Erich Hauser zu den drei Künstlern, die im November 1975 ihre Arbeiten auf dem Rathausplatz präsentierten. „Die verformten Kuben“ war seine damalige Edelstahl-Plastik betitelt, im Volksmund wurde sie rasch als „Blechbüchse“ verspottet.

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