Heimstätte für Darts-Teams

„Bier Projekt“ im Café Kersting öffnet: 20 Sorten Bier auf zwei Etagen

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Filippos Parlakoglou eröffnet heute sein „Bier Projekt“ im ehemaligen Café Kersting am Rathausplatz.

Lüdenscheid - Filippos Parlakoglou ist die Ruhe selbst. Dabei drängt die Zeit. Am Freitag um 18 Uhr eröffnet sein gastronomisches Angebot unter dem klangvollen Namen „Bier Projekt“. Ausgeschenkt wird an historischer Stätte: im ehemaligen Café Kersting am Rathausplatz 15.

Wie so oft bei Eröffnungen fehlen auf der Zielgeraden noch ein paar Dinge. Zwei große Kühlschränke sollten im Laufe des Donnerstags noch kommen, für Freitagmorgen hat sich der Schreiner angekündigt, um noch einige Restarbeiten an der Verkleidung im Thekenbereich zu erledigen. Zum Glück sind die Hocker bereits eingetroffen. „Das wird schon“, sagt Parlakoglou. 

Schnell ging bislang eigentlich alles. Der frühere Betreiber der dort ansässigen Taverne („Den Besitzer kannte ich gut“) wollte seinen Geschäftsbetrieb aufgeben und sprach Parlakoglou an, ob er sich den Einstieg in die Gastronomie vorstellen könne. Das war Ende September. 

Neue Wege

Der ehrenamtliche Präsident des SV Hellas und Jugendtrainer von Rot-Weiß Lüdenscheid zögerte nicht lange: Gespräche mit der Familie und seinem Arbeitgeber Strack Norma, wo er als CNC-Fräser angestellt war, folgten. „Ein toller Job, ein tolles Klima“, findet er nur lobende Worte für seinen ehemaligen Chef und das Unternehmen. „Ich habe mich wirklich sehr wohlgefühlt.“ 

Seit einigen Wochen geht der 37-Jährige nun völlig neue Wege. Dabei hat das „Bier Projekt“ eine gewisse familiäre Geschichte. Ein Cousin verfolgt dieses Konzept bereits erfolgreich in Griechenland. Am Rathausplatz bietet der 37-Jährige insgesamt 20 Sorten Bier an, darunter vier vom Fass. Im Erdgeschoss wird zunächst ein sogenannter „Show-Room“ eingerichtet, das gastronomische Leben spielt sich vorwiegend in der ersten Etage ab. 

Domizil für Dartsmannschaften 

Noch vor dem Startschuss hat Parlakoglou das Konzept schon erweitert. Vier Dartmannschaften aus der Stadt haben das „Bier Projekt“ bereits zu ihrem Domizil erklärt und werden dort künftig ihre Heimspiele austragen. „Erst waren zwei Teams bei mir, dann hat das schnell die Runde gemacht. Hier haben wir großzügige Platzangebote, die für die Mannschaften von Vorteil sind.“ Hungrige Gäste sind ebenfalls willkommen: Die ehemalige Köchin der Taverne steht jetzt in seinen Diensten und bietet die griechische Tappas-Küche ebenso an wie Schnitzel oder Fisch. 

Sehr kooperativ sei das Verhältnis zur Eigentümerfamilie der Immobilie in Wuppertal. Die geplante Verlegung des Eingangs weg von der Passage und hin zum Rathausplatz werde unterstützt, die Anträge lägen schon im Rathaus.

Mit dem „Bier Projekt“ zeichnet sich jetzt in kurzer Zeit die dritte Veränderung am Stern- und Rathausplatz ab. Das Unternehmen Dura siedelt sich im Postgebäude „The Gate“ an, ein Sushi-Restaurant zieht in das ehemalige Café Zuccaba ein.

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