BGL-Schüler glänzen beim Berglöwen-Konzert

+
Unterhaltsam und musikalisch abwechslungsreich gestaltete sich das Berglöwen-Konzert.

Lüdenscheid - Ein Großaufgebot an Mitwirkenden hat beim achten Berglöwen-Konzert im Foyer des Bergstadtgymnasiums (BGL) ein unterhaltsames und musikalisch abwechslungsreiches Programm bestritten. Der Erlös kam den Veranstaltern BGL und Lionsclub Medardus zugute. Letzterer verwendet seinen Teil für soziale Projekte.

Gelöste Stimmung herrschte bei der Begrüßung durch den Hausherrn Dieter Utsch, Direktor des BGL, und Dr. Jürgen Hagenah, Lions-club. Beide betonten die gute Zusammenarbeit, rühmte das große Engagement der Mitwirkenden und freuten sich schon einmal vorab auf ein gutes Ergebnis dieses Benefizkonzertes. Einbezogen in den Reigen gegenseitiger Wertschätzung wurde die städtische Musikschule, aus deren Schülerschaft ebenfalls eine Reihe von Beiträgen kamen.

Locker moderierte Musik- und Religionslehrer Tobias Schwarz den Abend, nahm sich selbst auf die Schippe und seine Musikkollegen gleich dazu. Erfreulich, dass er kein Blatt vor den Mund nahm. Schwarz bedauerte, dass das Bläserensemble „Röhrenwerke“ satten Schwund verkraften habe müssen. Der Grund liege in den hohen Anforderungen einer verkürzten Schulzeit und daraus resultierender geringerer Freizeit. Um so höher sei das Engagement jener zu bewerten, die in ihrer knappen freien Zeit einen Schwerpunkt in Richtung musikalischer Aktivitäten setzten.

Berglöwenkonzert des Bergstadt–Gymnasiums Lüdenscheid

Mit einer höchst stimmigen Bearbeitung für Blechbläser lieferten die „Röhrenwerke“ die „Ghostbusters“ frei Haus. Feines Spiel bewies auch die Musikklasse 6. Einen ersten Höhepunkt konnten die Streicherinnen Sophia Strehmel und Sophie Uebis mit Halvorsens „Passacaglia setzen. Eben noch am Horn, kurz darauf als Dirigent im Einsatz und dann am Piano: Nikolai Förster fochten weder Akustik noch Instrument an. Er setzte sich ohne viel Federlesens ans Piano und spielte Chopins Revolutionsetüde.

Abiturientin Natascha Winter und Pädagoge Sebastian Wagemeyer sangen einträchtig „You and Me“. Die „Vocal Modes“ (MUP-Chor) machten sich an Phil Collins’ „Can You Feel the Love Tonight“. Nachwuchsbands wie „Ape-Rock“, junge Instrumentalisten wie Julia und Yvonne Waimann, die Perlmans „Israeli Concertino“ betrugen brachten viel Farbe ins Programm. Auch das Schlagzeug-Ensemble der Musikschule ließ sich vernehmen. Am Ende schienen alle Beteiligten höchst zufrieden, gab es doch mehr als lang anhaltenden Applaus. Der Wille, weiterhin am Konzept festzuhalten, jährlich zum Berglöwen-Konzert zu rufen, war von Seiten der Veranstalter durch die Blume zu vernehmen. - usc

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare