„Alles im Griff“

Arbeiten in der Turnhalle des Bergstadt-Gymnasiums im Zeitplan

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Die markanten „Sägezähne“ des BGL-Sporthallendaches werden mit einer neuen Dachkonstruktion überbaut.

Lüdenscheid - „Es ist eine gut laufende Baustelle“, sagt ZGW-Chef Frank Kuschmirtz zum Fortschritt der Arbeiten in der Turnhalle des Bergstadt-Gymnasiums Lüdenscheid (BGL).

Und: „Wenn uns nicht der Himmel auf den Kopf fällt, bleibt der Zeitplan.“ Der sieht vor, das ab Anfang nächsten Jahres eine Nutzung der Halle wieder möglich sein soll.

Um den „Himmel“ kümmert sich derzeit der Stahlbauer. „Das Rohbaukonstrukt aus Stahl soll korrosionssicher verzinkt werden“, sagt dazu Bauleiter Andreas Beckmann von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW). Genau an der Stelle hakt es derzeit zwar leicht, aber das liege an der Masse, so Beckmann: „Es sind nicht unerhebliche Mengen an Stahl.“ Am Montag will man nun damit anfangen, die neue Konstruktion auf die alte, so genannte Sheddach-Konstruktion aufzubringen. Das soll rund dreieinhalb Wochen dauern; zur Halbzeit will das ZGW u.a. den von der Schließung betroffenen Vereinen und Schulvertretern die Fortschritte vorstellen.

Am Ende wird eine sehr flach geneigte Satteldach-Konstruktion anstelle der bisherigen „Zackensilhouette“ das Bild prägen. Das alte Dach bleibt nur noch so lange bestehen, bis das neue seine Schutzfunktion übernehmen kann. Um während der zeitweisen Doppelbelastung keine statischen Probleme zu bekommen, haben die Bauarbeiter die Ferienzeit unter anderem dafür genutzt, die Sheddächer von sämtlichen Verkleidungen zu entlasten.

Im Zuge dessen wird die Entwässerung grundlegend geändert und nicht mehr nach innen entlang der Pfeiler geführt, sondern „klassisch: draußen über Dachrinnen“. Die alte Variante hatte bei Frost immer wieder zu Problemen geführt. Entsprechende Untersuchungen hätten die Maßnahmen begleitet, so Beckmann: „Wir haben alles im Griff.“

Zudem konnte man die Ferienzeit dazu nutzen, den inneren Ausbau auch technisch voranzutreiben. Neue Hallentechnik, eine erweiterte Brandmeldeanlage, eine neue Beleuchtung gehörten dazu. Um neue Hauptverteiler einzurichten, musste das Gebäude zeitweise stromlos gemacht werden. Dazu seien die Ferien bestens geeignet gewesen: „Wir haben die Zeit wunderbar genutzt.“

Im übrigen arbeite man sich von oben nach unten vor. Das heißt, noch ist die gesamte Fassade eingerüstet. Sind die oberen Dacharbeiten fertig, werden diese Gerüste abgebaut und auch die tiefer gelegenen Flachdächer zum Abschluss noch abgedichtet. - sum

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