BGL: Beeindruckendes Berglöwenkonzert

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Die Röhrenwerke lieferten beachtliche Leistungen ab.

LÜDENSCHEID - Das Berglöwenkonzert in der voll besetzten Pausenhalle des Bergstadtgymnasiums bot in seiner sechsten Auflage vor allem dies: Abwechslungsreichtum auf beeindruckendem Niveau der jungen Musikanten aller Jahrgangsstufen und Klassen.

Begrüßende Worte gab es von Rektorin Annette Meyer. Der Präsident des Lionsclubs Lüdenscheid Medardus, Wolfgang Risse, ging auf das Leitbild des Clubs „Menschsein“ ein und machte die Motivation transparent: Schüler zu fördern und Lehrer zu unterstützen, Projekte wie dieses auf die Beine zu stellen. Denn: „Musik gehört zum Menschsein als wichtiges Kulturgut“. Die Clubmitglieder unterstützten auch diesmal das Projekt, stellten ein Büfett bereit und hatten die Veranstaltung beworben.

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6. Berglöwenkonzert

Es steckte eine Menge Arbeit darin, das Konzert auf die Beine zu stellen, verriet Lehrer Tobias Schwarz, der die Moderation übernommen hatte. Die Schüler der sechsten Klassen arbeiteten intensiv täglich acht Stunden an drei Bläser-Probentagen in Hagen und boten mit „The Best of Queen“ das Beste ihres Könnens. Es wurde eine schwungvolle Darbietung mit Stücken aus den Jahren 1977 bis 1980, der den jungen Bläsern verdienten Applaus sicherte.

Die Fünftklässlerin Isabelle Duda brachte am Klavier gefühlvoll „River flows in you“ zu Gehör, die Geschwister Sophia (Geige) und Kathy Strehmel (Posaune, Klavier) boten dynamisch ebenso sauber gespielte wie anspruchsvolle Werke von Bériot und Guilmant. Tobias Zorn fesselte die Zuhörer am Marimbaphon mit einem Stück von Matthias Schmitt, das rhythmisch die ferne Welt Ghanas in fröhlicher Grundstimmung mit europäischen Klängen perfekt transportierte. Schöne gesangliche Interpretationen lieferten Florian Conze mit dem Ave Maria von Schubert sowie Natascha Winter, die „Turning Tables“ von Adele vortrug, begleitet von Theresa Quast (Piano).

Eine beachtliche Leistung zeigte die erst zehnjährige Alexandra Meier an der Geige, die das Programm überraschend mit dem Vortrag von „Wenn Bär und Maus tanzen“ bereicherte. Ein Posaunenquartett der Musikschule mit Anke Hostert, Christel Scheel, Mona Schulte-Huermann sowie Lennard Stach bot schwungvoll einen Gospel dar.

Lebhaft und dynamisch läuteten die Röhrenwerke nach der Pause den musikalischen Stilwechsel vom 19. ins 20. und 21. Jahrhundert ein. Die Zeitreise ging weiter mit eindrucksvollem Vortrag der Siebtklässler, die ein Beatles-Medley, ein Stück aus „Herr der Ringe“ und „Summer´s rain“ zu Gehör brachten. Mit „Will you still walk with me“ vorgetragen von Sebastian Wagemeier und „März“ gespielt am Klavier von Vladislava Heinen präsentierten auch Lehrer ihr musikalisches Können, ebenfalls die Musikschullehrer Monika Schulte-Huermann und Frank Zabel, die mit Begleitungen am Klavier die Schülerdarbietungen unterstützten.

Es war eine stimmungsvolles Konzert, für das alle Mitwirkenden hart gearbeitet haben. Hoch konzentriert wollten die Schüler vor allem eins: zeigen, was sie können. Dies kam an. Beachtliche technische Leistungen mit zugleich gutem Interpretationsniveau begeisterten die Zuhörer, die dies mit starkem Applaus honorierten. - maya

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