„Neue“ Fassaden dank Förderung

Der Wiedenhof ist gutes Beispiel für die Fassadenerneuerung.

Lüdenscheid - Es zeigt schon deutlich Wirkung, wenn in die Jahre gekommene Häuserfassaden wieder aufgefrischt werden. Ein Bild davon kann sich jeder machen, der aufmerksam zwischen Bahnhofstraße und Knapper Straße den ein oder anderen Blick nach oben wirft: Attraktive Gebäude aus der Gründerzeit und dem Jugendstil sind durch das Fassadenflächenprogramm wieder in ihrer Einzigartigkeit hervorgehoben worden.

14 bewilligte Förderprojekte sind bisher auf den Weg gebracht worden, die bewilligten Förderbeträge liegen bei 187 500 Euro. Das geht aus einer Auflistung des Fachdienstes Stadtplanung hervor, die Lars Bursian kürzlich vorstellte. Die förderfähigen Gesamtkosten liegen danach bei 382 900 Euro, die Auftragssummen der bewilligten Förderobjekte beträgt insgesamt 428 700 Euro.

„Zu bedenken ist auch, dass durch die Fördermöglichkeiten auch darüberhinausgehende Förderungen angeregt wurden – zum Beispiel bei Dachsanierungen. Zudem wurde durch die Beratung des Stadtumbaubüros auch auf andere Fördermöglichkeiten wie die energetische Sanierung verwiesen. Die genannten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf das Fassaden- und Hofflächenprogramm“, betonte Bursian. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei, dass mit den Arbeiten zu mehr als 80 Prozent heimische Firmen beauftragt worden seien, so dass mit den „neuen Gesichtern für das Quartier“ auch ein Stück heimische Wirtschaftsförderung umgesetzt worden sei.

Das Programm, das mit Mitteln der Stadt und der Städtebauförderung des Bundes und der Länder aufgelegt wurde, soll Immobilieneigentümer finanziell bei der Fassadenerneuerung helfen. Förderfähig sind beispielsweise ein Fassadenanstrich, die Wiederherstellung historischer Fassaden oder die Gestaltung von Hofflächen.

Weitere Infos im Stadtumbaubüro an der Knapper Straße 41 oder unter www.denkfabrik-suedwestalen.de.

von Martin Messy

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