Müllstreife: Rat bewilligt weitere Stellen

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Die Wertstoffsammelstellen sind vielerorts regelmäßig überfüllt.

Lüdenscheid - Um die zunehmende Vermüllung im Stadtgebiet einzudämmen, hat der Rat der Stadt Lüdenscheid weitere befristete Stellen bewilligt.

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Rat, zusätzlich zu den diversen Maßnahmen vor allem an den Wertstoffsammelstellen selbst (wir berichteten), für den Einsatz von drei befristeten Stellen im Außendienst und einer befristeten Teilzeitstelle im Verwaltungsbereich des Fachdienstes Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgesprochen. Damit will er weiter gegen die zunehmende Vermüllung angehen.

„Ziel muss es sein, den vorhandenen Müll schnellstmöglich zu beseitigen um Nachahmer Effekte auszuschließen. [...] Um jedoch auch einen erzieherischen Effekt auf die Müllsünder zu erzielen, ist es erforderlich, das Fehlverhalten schnellstmöglich zu ahnden“, heißt es in der Konzeption der Müllstreife, über die der Rat abstimmte. 

Zeitnahe Reaktion auf Beschwerden

Die Aufgabengebiete der Kontrolle, Überwachung und Ermittlung sollen die Beschäftigten künftig in erster Linie angehen. Die geplanten Maßnahmen, wie die Einrichtung eines Whatsapp-Accounts zur Meldung illegaler Müllkippen, sollen dabei helfen: Die Mitarbeiter sollten zeitnah auf die Beschwerden reagieren, heißt es in der Konzeption weiter. 

Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Sperrmüll, der ohne Anmeldung oder zur falschen Zeit herausgestellt werde, ebenso wie auf wahllos abgelegten gelben Säcken und etwa der Reinigung von Gehwegen. 

Weitere Fachdienste werden unterstützt

Darüber hinaus bewilligte der Rat weitere Stellen für den Fachdienst Kulturmanagement, um die wöchentlichen Öffnungszeiten in den Museen abdecken zu können, und im Fachdienst Bauordnung, dessen Mitarbeiter wegen krankheitsbedingter Ausfälle über laufende Bauanträge nicht entscheiden konnten, die dringend angegangen werden müssten. 

Weil sich im Fachdienst Jugendamt die Anzahl der Anträge auf Unterhaltsvorschuss verdoppelt hätten (Infolge der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes), sind auch dort zwei neue Planstellen eingerichtet worden.

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