Unterkunft für Flüchtlinge

Höhere Kosten für Unterkunft Gartenstraße

Das Gebäude an der Gartenstraße soll im Sommer betriebsbereit sein. 54 000 Euro bewilligte der Rat jetzt nachträglich.

Lüdenscheid - Für die Herrichtung des städtischen Gebäudes Gartenstraße 52 als Flüchtlingsunterkunft hat der Rat in seiner letzten Sitzung 54 000 Euro als außerplanmäßige Mittel nachbewilligt.

Ursprünglich waren im vergangenen Jahr 600 000 Euro bereitgestellt worden. Diese Schätzung habe sich grundsätzlich als solide herausgestellt. Mehrkosten beim Brandschutz seien in der Bauphase zum Teil aufgefangen worden. Jetzt gehe es um Kleingewerke, Trockenbauarbeiten und eine Schließanlage. Zudem wolle man die Gelegenheit nutzen, um über das noch stehende Gerüst die Fassade zu streichen, um später Mehrkosten in Höhe von 4000 Euro einzusparen.

Zugleich beantwortete die Verwaltung des CDU-Ratsherrn Björn Schöttler, der sich nach der Kostensteigerung und geänderten gesetzlichen Auflagen erkundigte. Dabei handele es sich um eine neue Interpretation des gesetzlichen Rahmens, die vom Land als Handreichung zur Verwendung aktueller technischer Standards des Brandschutzes herausgegeben worden sei.

Dass eine Containerlösung zur Unterbringung im Nachhinein gesehen möglicherweise günstiger gewesen wäre, schloss Kämmerer Dr. Karl Heinz Blasweiler aus. Zum Zeitpunkt der Prüfung sei die Statik der Fundamente als nicht ausreichend betrachtet worden. Zudem eigneten sich die Container prinzipiell eher als Übergangslösung. Zu erwarten sei jedoch ein anhaltender Zustrom.

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