„Das ist anstrengend“

„Bewegtes Wochenende“ bei den Turboschnecken

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Volle Power voraus: Stefan Höchst verstand sein Metier.

Lüdenscheid - „Mitmachen, nicht so viel nachdenken!“ Mit Lust und Laune, sportlichem Warm-up, Trainingsstunden mit innovativen Trainingsgeräten und Entspannung pur animierten die Turbo-Schnecken Lüdenscheid Mitglieder und Nicht-Mitglieder am Samstag bei der Sportnacht im Lüdenscheider Schneckenhaus zum Mitmachen und aktiven Dabeisein.

Zum Auftakt des „Bewegten Wochenendes im Schneckenhaus“, das am Sonntag mit einem Sport- und Gesundheitstag seine Fortsetzung fand, brachte der Verein Sportbegeisterte mit Trendsportarten mächtig ins Schwitzen.

Nach launigem Warm up mit Turbo-Schnecke Kathy Marré (Staatlich geprüfte Sport- und Bewegungstherapeutin), um die Muskeln zu lockern, forderte der Personal Trainer Stefan Höchst aus Siegen – als Referent kurzfristig für die erkrankte Jenifer Wacker aus Olpe eingesprungen – mit Minibands und Slashpipes Kraftreserven heraus. „Das gibt Muskelkater“, schwante den Besuchern.

Beim Warm up mit Kathy Marré.

Gemäß der Devise: „Zweimal ist keinmal, dreimal ist einmal. Wir definieren Mathematik einfach neu. Mathe im Sportbereich ist immer anders“ weckte der Siegener mit seinem effektiven und intensiven Training Spaß, Ehrgeiz und Lebensfreude.

Slashpipes für die letzten Reserven

War schon das Training mit Minibands – kleinen elastischen Bändern für Streching, Krafttraining und Prävention – anstrengend, mobilisierten die Übungen mit Shlashpipe-Wasserröhren letzte Kraftreserven. „Das ist anstrengend. Man unterschätzt das total, aber es ist anstrengend“, fanden die Teilnehmer. 

Bewegtes Wochenende im Schneckenhaus: Sportnacht

Das Schwierige an Slashpipes, transparenten, mit Wasser gefüllten Kunststoffrohren mit zwei flexibel einstellbaren Handschlaufen: So gut wie alle Muskeln werden gebraucht, um das sich pausenlos bewegende Wasser in den Röhren im Gleichgewicht zu halten. „Sand bekommt ihr still, Wasser nicht. Wasser arbeitet immer. Das Wasser bewirkt, dass muskuläre Bereiche angespannt werden, die man sonst nicht nutzt“, erklärte der Referent.

Beim Spinning.

Zu ruhiger, poetischer Musik brachte er die „Schnecken“ und ihre Gäste zum „Fliegen“. Zu Tempo-Rhythmen „schüttelte“ er Bauch und Arme durch. Im Sitzen und Stehen, schnell und langsam, lotete er die körperlichen Grenzen der Gruppe aus. Als harte Arbeit für alle Muskelregionen entpuppte sich das Training mit den Röhren mit farbigem Innenleben, bei dem der Körper zwangsläufig auf jede Bewegung reagieren musste.

Wer noch Kraftreserven übrig hatte, widmete sich der Dance Aerobic mit Stefan Höchst.

Während die handlichen Minibands, deren vielfältige Workout-Varianten der Personal Trainer vorstellte, völlig neu bei den „Schnecken“ sind, tauchen die Slashpipes bereits im Zirkeltraining auf. Wer danach noch Kraftreserven übrig hatte, nahm an der Dance Aerobic, einer Mischung aus Tanz und Fitness, oder am Spinning, als Alternative teil. Auf „Traumreise“ gingen die Teilnehmer abschließend mit Yogalehrerin Birgit Luther, die in der abgedunkelten Halle zu meditativer Musik Frühlingsgefühle weckte. Nach dem kräftezehrenden Training war ihre „Phantasiereise Frühlingsblüten“ ein bezauberndes Sinneserlebnis.

Sport- und Gesundheitstag im Schneckenhaus

Zwischen den einzelnen Angeboten konnten sich die Teilnehmer an gesunden Leckereien wie Wraps oder Quark mit roter Grütze stärken.

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