Bewegend und toll: Lüdenscheider bei den Special Olympics

Roman Felix Tolksdorf unterstützt die Sportler beim Zieleinlauf und ist begeistert von der Stimmung an den Pisten.

LÜDENSCHEID ▪ „Es geht hier sehr emotional zu und es ist einfach sehr, sehr schön, so hautnah dabei sein zu können, wenn die Athleten freudestrahlend ins Ziel kommen und ihre Erfolge feiern, ob Platz eins oder acht. Das spielt gar keine Rolle.“ Marcus Paar und Roman Felix Tolksdorf, Mitarbeiter bei Busch-Jaeger Elektro, sind mit ganzem Herzen bei den Special Olympics in Garmisch-Partenkirchen.

Gemeinsam mit drei weiteren Kollegen aus den Werken Lüdenscheid und Aue sind sie Teil eines 100-köpfigen Helfer-Teams aus anderen ABB-Standorten, die zurzeit bei den Nationalen Winterspielen für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung aktiv sind. Marcus Paar ist zum ersten Mal dabei und begeistert von der Atmosphäre. Der 42-Jährige schwärmt auch von der Eröffnungsfeier am Montag, als von den Sportlern der Olympische Eid abgelegt wurde: „Das waren bewegende und schöne Momente.“

Auch seine Kollege Roman Felix Tolksdorf spricht von einer „überwältigenden Stimmung“. Der 21-Jährige ist erst seit sieben Monaten bei Busch-Jaeger-Elektro und macht eine Ausbildung zum Mechatroniker. Bei den Special Olympics nimmt er die Sportler bei den Disziplinen Ski- und Snowboard-Slalom im Ziel in Empfang. Beide fanden’s auch toll, dass berühmte Wintersportler wie Magdalena Neuner, Georg Hackl und Markus Wasmeier bei der Eröffnungsfeier zugegen war und den 650 Athleten ihren Respekt und ihre Anerkennung zollten.

Schon seit 2001 unterstützte ABB als einer von vielen Sponsoren die Special Olympics – ob es die Nationalen Sommerspiele sind wie zuletzt in München oder jetzt die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen. Von Anfang an ist Stephanie Sonneck, die bei Busch-Jaeger für die Pressearbeit zuständig ist, dabei. „Jede Veranstaltung hat ihr eigenes Flair“, freut sie sich immer wieder über die Austragung der Spiele. „Besonders die familiäre Atmosphäre hat ihren Reiz. Inzwischen ist es für mich schon ein Wiedersehen mit Freunden.“

Die Stimmung sei einfach ehrlich, echt, ungefiltert und unverfälscht. „Wer das miterlebt, kommt mit ganz anderen Eindrücken nach Hause und stellt manche Selbstverständlichkeiten in Frage. Die Sportler kommen auf einen zu, die Kontaktaufnahme ist völlig unkompliziert. Das vergisst man nie.“

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