Bewährtes und Neues beim LSG-Schützenfest

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Freuen sich auf das bevorstehende Schützenfest: (v.l.) LSG-Oberst Friedrich-Karl Schmidt, Felice Bucci und Martin Kornau. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Wenn am 1. Juli die Festwoche der Lüdenscheider Schützengesellschaft eingeläutet wird, dann kehren die Mitglieder zum einen an „ihre“ eigentliche Wirkungsstätte zurück.

Zum anderen halten sie an Programmpunkten fest, die im vergangenen Jahr erfolgreich waren. „Vieles aus dem vergangenen Jahr, was für gut befunden wurde, haben wir übernommen. Allerdings kehren wir mit dem Schießen sowie dem Festkommers zurück in die Schützenhalle“, erklärte am Mittwoch Martin Kornau, der gemeinsam mit Holger Heß für die Organisation des Schützenfestes verantwortlich zeichnet.

Denn, so Oberst Friedrich-Karl Schmidt, der Schritt in die Öffentlichkeit habe sich zwar bewährt und habe der LSG viel Sympathie und Anerkennung gebracht. Doch angesichts immer größer werdender Auflagen sowie der eher kleiner werdenden Zahl an helfenden Händen kehre man wegen der einfacheren Logistik zurück in die Schützenhalle. Und: Die auch immer geringer werdenden Einnahmen aus dem Schaustellerbetrieb lassen eine Kirmes nicht mehr zu.

Nichtsdestotrotz dürfen sich Schützen und Bürger auf eine abwechslungsreiche Festwoche freuen, die – nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr – am Sonntag, 1. Juli, mit einem Festgottesdienst in St. Joseph und Medardus eingeläutet wird. „Daran wollen wir festhalten und freuen uns auf eine volle Kirche“, so Kornau.

Neben den „Klassikern“ wie Kompaniepokalschießen, dem „Heiligabend“ sowie dem Insignien- und Königsschießen wird es zum zweiten Mal auch wieder einen Bürger- und Kindertag geben – und zwar am 7. Juli auf dem Sternplatz. Dabei werden auch der Bürgerpokal ausgeschossen sowie der Kinderkönig ermittelt. Höhepunkt neben dem Festkommers mit dem Großen Zapfenstreich wird natürlich am 8. Juli die große Königsparade mit Festzug sein. „Wir möchten uns weiterhin für die Öffentlichkeit öffnen, aber die Bürger sind dieses Mal eingeladen, zu uns zu kommen.“ ▪ kes

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