Polizei sperrt Bahnstrecke

Betrunkener (21) rastet am Brügger Bahnhof aus - Busfahrer bedroht

Ein junger Mann sitzt auf dem Kronsberg, und trinkt Bier, während am Horizont die Sonne untergeht.
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Symbolbild

Räuberischer Angriff auf einen Kraftfahrer, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – ein 21-jähriger betrunkener Lüdenscheider wird wohl mächtig Ärger mit der Justiz bekommen.

Laut Polizeibericht enterte der junge Mann, mit einer Tequila-Flasche in der Hand, am Mittwochabend am Brügger Bahnhof einen DB-Bus der Linie 134. Er bedrohte den Fahrer mit der Flasche und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Weil der Mann am Steuer coronabedingt hinter einer Glasscheibe saß und der Betrunkene ihn deshalb nicht erreichen konnte, ließ er sich nicht beeindrucken. Darauf stieg der 21-Jährige aus, warf eine Scheibe der Bustür ein, riss einen Scheibenwischer ab und flüchtete über die Gleise der Bahnstrecke.

Die Polizei ließ die Bahnstrecke sperren und verfolgte den Mann. Am Eininghauser Weg holten sie ihn schließlich ein und stellten ihn. Der Lüdenscheider leugnete die Tat. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wollten ihn die Polizeibeamten ins Gewahrsam bringen. Dabei wehrte sich der 21-Jährige mit Tritten.

Auf der Fahrt zur Wache versah er die Polizeibeamten laut Einsatzprotokoll mit einem Schwall von Beleidigungen wie „Ihr Pisser“, „Ihr Hurensöhne“, „Ihr Drecksschweine“ oder „Dreckiger Bastard“. Es nutzte ihm nichts, er musste seinen Vollrausch in der Gewahrsamszelle ausschlafen – und darf sich auf ein Strafverfahren einstellen.

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