Betrugsverdacht beim Tüv: Prüfling mit falschem „Perso“ erwischt

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Symbolbild

Lüdenscheid - Da wollte einer schlauer sein als die Polizei erlaubt: Ein 53 Jahre alter Mann aus Bielefeld hat wegen Missbrauchs von Ausweispapieren ein Ermittlungsverfahren am Hals.

Der Mann wollte am Montagmittag beim Tüv an der Heerwiese die theoretische Führerscheinprüfung ablegen – und gab sich als jemand anderes aus. 

Die Prüferin im Schulungsraum des Tüv war jedoch aufmerksam und roch den Betrug. Denn der vermeintliche Prüfling kam ihr aus einer zurückliegenden Abnahme verdächtig bekannt vor. 

Sie rief die Polizei. Als die Beamten eintrafen, versuchte der Bielefelder wegzulaufen, doch die Polizisten schnappten ihn. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, was der Mann im Schilde führte: Er hatte bei der Anmeldung zur Prüfung den Personalausweis eines 44-Jährigen aus Schalksmühle vorgelegt und wollte für den die Fragen beantworten. 

Ob es ein reiner „Freundschaftsdienst“ war, den der Verdächtige dem neun Jahre jüngeren Mann aus Schalksmühle erweisen wollte – oder ob er gegen Geld immer mal wieder Prüfungen für lernschwache Auftraggeber ablegt, teilte die Polizei nicht mit. 

Das Ermittlungsverfahren läuft.

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