Klinikum Hellersen: Betriebsrat nimmt Stellung

LÜDENSCHEID – Zur Diskussion ums Klinikum Hellersen nimmt der Betriebsrat der Märkische Kliniken GmbH und der Märkische Gesundheitsholding GmbH wie folgt Stellung:

Der Betriebsrat wird sich entsprechend seiner Äußerungen in den Lüdenscheider Nachrichten vom 2. Januar an einer öffentlichen Diskussion über Probleme in den Kliniken und über mögliche Fehler der Geschäftsführung nicht beteiligen.

Eine Übersicht über die bisherige Berichterstattung zum Thema finden Sie bis auf weiteres HIER.

Verschweigen will der Betriebsrat natürlich nicht, dass es in unserem Unternehmen nicht ganz unerhebliche Probleme gibt. Diese wurden vom Betriebsrat der Geschäftsführung wiederholt in den entsprechenden Gremien und Ausschüssen vorgetragen und diskutiert. Doch bevor man in die Öffentlichkeit geht, sollte man nach internen Lösungsansätzen suchen. Daher ist der Betriebsrat auch nicht mit dem von Herrn Prof. Giebel gewählten Weg einverstanden. Art und Weise, aber auch der Zeitpunkt, haben dem Unternehmen, den Mitarbeitern und auch den Patienten mehr geschadet als geholfen.

Es wurde eine öffentliche Diskussion ausgelöst, die zu einem nicht unerheblichen Vertrauensverlust zu unserem Unternehmen geführt hat und das gerade zu einem Zeitpunkt, wo wichtige zukunftsweisende Schritte von der Politik erwartet werden. In mehreren Artikeln wurde auch das Verhalten der Mitarbeiter kritisiert. Das kann in dieser Form nicht hingenommen werden. Der Betriebsrat weist daher jegliche Pauschalverurteilung der hier beschäftigten Mitarbeiter zurück. Unsere Mitarbeiter erfüllen ihre Arbeit trotz zunehmend schwierigerer Rahmenbedingungen mit großer Motivation und hoher Sach- und Fachkunde zum Wohle des Patienten.

Der Betriebsrat verwahrt sich gegen jegliche Anschuldigungen gegenüber seinen Mitgliedern. Die Betriebsratsmitglieder erhalten weder Vergünstigungen noch Sonderzahlungen seitens der Geschäftsführung, die Vertreter im Aufsichtsrat bekommen eine geringe Aufwandsentschädigung. Der Betriebsrat ist jederzeit bereit, allen Interessierten darüber genaue Auskunft zu geben, aber nicht anonym, sondern im persönlichen Gespräch.

Der Betriebsrat hofft, dass möglichst bald wieder Ruhe in unseren Häusern einkehren wird und dass es gelingt, die Probleme intern zu lösen.

Der Betriebsrat steht einstimmig und uneingeschränkt zur kommunalen Trägerschaft.“

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