Vom 8. bis 10. Dezember

Betreiber-Ziel: Hochwertiges Weihnachtsdorf in Lüdenscheids Altstadt

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Brennen für den Markt: Die lokalen Anbieter, die den Bereich rund um die Erlöserkirche in ein hochwertiges Weihnachtsdorf verwandeln wollen.

Lüdenscheid - „Klasse, der Saal ist voll!“ Rundum zufrieden gezeigt hat sich Willi Denecke, Pate des Altstadt-Weihnachtsmarkts, mit der Resonanz auf die Einladung von „Visionären“ und Altstadt-Verein zum Betreiber-Treffen Altstadt-Weihnachtsmarkt.

„Wir wollen es schaffen, dass ihr für den Weihnachtsmarkt brennt“, formulierte er als Ziel der Veranstaltung. „Wir wollen nicht nur Lüdenscheid, sondern auch die umliegenden Städte erreichen.“ 

Im Detail stellte er am Montagabend im Gemeindezentrum Erlöserkirche den lokalen Anbietern Konzept, Philosophie, Qualitätsanspruch und Rahmenprogramm des Marktes vor, der die Altstadt rund um die Erlöserkirche vom 8. bis 10. Dezember in ein hochwertiges Weihnachtsdorf verwandeln soll. 

Hüttenbauer liefert Tonnen von Holz an

72 000 Euro als Gesamtkostenbudget, davon 45 000 Euro für den Bau von 34 Holzhütten in zwei Größen, nehmen die Veranstalter – alle ehrenamtlich engagiert – in die Hand, um das ambitionierte Projekt zu realisieren. Einen erfahrenen Hüttenbauer aus Schleswig-Holstein, der unter anderem die Hütten für den Hamburger Weihnachtsmarkt baut, konnte Denecke für den örtlichen Markt gewinnen. „Er kommt am 1. Dezember und liefert Tonnen von Holz an.“ 

"Atmosphäre zum Wohlfühlen schaffen"

Anliegen sei es, eine Atmosphäre zum Wohlfühlen zu schaffen. Ausdrücklich nicht als Konkurrenz zum Weihnachtsmarkt auf dem Sternplatz wollte Willi Denecke den dreitägigen Markt verstanden wissen. „Wir wollen uns unterscheiden von den Weihnachtsmärkten im Umkreis“, erklärte er. Die hinter dem Konzept stehende Philosophie laute daher: „Mach alle Besucher, die kommen aus nah und fern, glücklich.“ Es gelte, von der Qualität her zu überzeugen. „Der Anspruch ist sehr hoch, und wir wollen diesen Anspruch erfüllen“, betonte er.

Moderator für das Bühnenprogramm ist der Lüdenscheider Dirk Weiland. 

„Die Hütten werden nachts bewacht“

Einzelheiten zur Ausstattung der einheitlichen Hütten gab Marco Schwarzkopf den Betreibern bekannt. „Die Hütten werden nachts bewacht“, sagte er. 60 Stehtische wurden geordert. Food-Betreiber erhalten jeweils zwei, die anderen einen Stehtisch für ihren Stand, damit sich die Besucher gleichmäßig verteilen. Auf drei Euro Pfand für Geschirr einigten sich die Anbieter. Die auf dem Platz verteilten 20 Müllbehälter werden weihnachtlich verkleidet. 

Öffnungszeiten des Altstadt-Weihnachtsmarktes

Geöffnet sein soll der Markt am Freitag, 8. Dezember, von 15 bis 22 Uhr, samstags von 13 bis 21 Uhr und sonntags von 11.30 bis 21 Uhr mit einer „Ausklingphase“ für die Food- und Gastrostände. Aufgrund des Benefizkonzerts des Rotary Clubs Lüdenscheid Zeppelin am Freitag in der Erlöserkirche (Einlass 19 Uhr) wurde der Markt am Eröffnungstag um eine Stunde verlängert. 

Einige Höhepunkte des Non-Stop-Bühnenprogramms verriet Martin Auth der Versammlung. Eine „einzigartige Vielfalt“ an heimischen Musikschaffenden, dazu Stippvisiten des Nikolaus, ein großes Gemeinschaftssingen und vieles, vieles mehr stellte er in Aussicht. 

Postamt für Kinder-Briefe ans Christkind

Als Höhepunkt für die Kinder ist ein altes Postamt, wo Briefe ans Christkind aufgegeben werden können, angedacht.

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