Positive Entwicklung

Deutliches Besucherplus in der Phänomenta

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Torsten Schulze hat mit Roboter Lüdia auf das neue Jahr angestoßen.

Lüdenscheid – In der Phänomenta läuft es rund: Kurz vor Jahresende sah sich Torsten Schulze mit seinem Team auf einem guten Weg. Auch wenn eine endgültige Bilanz der Besucherzahlen noch aussteht, sei von einem hohen zweistelligen Plus auszugehen. „Wir sind mit 2019 hoch, hoch zufrieden“, sagt Schulze, der inzwischen neben der Betriebsleitung den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen hat, André Westermann nach wie vor an seiner Seite.

Die Erhöhung der Besucherfrequenz sei vorrangiges Ziel für 2019 gewesen – und auch erreicht worden durch ein Paket von mehreren Dingen. Dazu zählten neue Ideen für Veranstaltungen, Aktionen und Museumspädagogik sowie ein neues Marketingkonzept, unter anderem durch direkte Ansprache von Schulen und Vereinen. Hinzu kommen einige Umstrukturierungen in den Abläufen, um flexibel auf Anforderungen reagieren zu können. 

Schulze weiß eine motivierte Mannschaft von zehn Festangestellten und zahlreichen Aushilfen hinter sich. Die positive Entwicklung würde nicht funktionieren, „wenn das Team nicht so mitziehen würde“, betonte Schulze. Denn Besucherzahlen lassen sich unabhängig von Events und angemeldeten Gruppen schlecht planen. Je nach Wochentag und Wetter können die Unterschiede gravierend sein, erklärt Schulze: Zwischen acht und 950 Besucher weist die Statistik pro Tag aus. 

Auch für 2020 hat das Phänomenta-Team viel vor. So werde Platz für Sonderausstellungen geschaffen, nicht nur zu Themen der Physik. Im März soll die erste eröffnet werden, mit dem Titel „Abenteuer Informatik“. Ein Geburtstag steht ebenfalls ins Haus: Fünf Jahre neue Phänomenta soll gebührend gefeiert werden. Außerdem soll die Phänomenta verstärkt als außerschulischer Lernort etabliert werden. Für die Lüdenscheider Schulen wird eine Jahreskarte eingeführt, die – dank Unterstützung – 2020 kostenlos ausgegeben werden kann. Damit können Schüler im Klassenverband die Phänomenta ohne Eintrittskosten besuchen.

Außerdem werde überlegt, wie sich die Phänomenta im Rahmen von Projekten bei der Regionale 2025 einbringen kann. Die Kooperation mit dem Märkischen Kreis soll auch erweitert werden. Gemeinsame Messeauftritte mit den Museen des Kreises seien denkbar. Persönlicher Höhepunkt werde für Schulze die Eröffnung des Science Centers in Addis Abeba sein, an dessen Entwicklung die Lüdenscheider Phänomenta mit beteiligt ist. Aber über all dem steht das große Ziel, die wirtschaftliche Konsolidierung der Phänomenta noch weiter voranzutreiben.

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