Verbundenheit mit Stadtteil spürbar

Gut 200 Besucher beim Brügger Neujahrsempfang

Gut gefüllte Vereinshalle: Rund 200 Besucher waren gestern zum Brügger Neujahrsempfang gekommen. Die erlebten eine Mischung aus Musik, Reden und zwangloser Geselligkeit.

Brügge - Viele Aktivitäten der Vergangenheit haben es gezeigt: In Brügge ist man fokussiert auf Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement. Der mittlerweile achte Brügger Neujahrsempfang sollte gestern nun genau diesen Gemeinsinn an der Volme widerspiegeln. Und so kam es es dann auch. Mit insgesamt wohl gut 200 Besuchern präsentierte sich die Brügger Vereinshalle dabei durchaus gut gefüllt.

Die Gäste erlebten an diesem Vormittag eine Mischung aus Musik, Reden und zwangloser Geselligkeit. Immer wieder spürbar dabei: die Verbundenheit mit dem Stadtteil.

Und auch der christliche Glaube spielte gestern eine Rolle. Das bewies ein ökumenischer Gottesdienst im Vorfeld des Neujahrsempfangs. Bei dem setzten der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Brügge sowie die Band der Katholischen Gemeinde St. Paulus Akzente.

Den eigentlichen Empfang moderierte dann Jörg Skorupa, der allgemein als Aktivposten im Stadtteil gilt. Er konnte zunächst den Auftritt des Tuba-Quartetts der Lüdenscheider Musikschule ankündigen, das für seine Darbietung viel Beifall erhielt.

In der Folge traten noch Vize-Bürgermeisterin Verena Kasperek sowie SPD-Ratsfrau Heidi Skorupa und ihr FDP-Kollege Michael Wülfrath – beide aus Brügge – ans Mikrofon. Alle drei Redner lobten dabei besagten bürgerschaftlichen Einsatz in Brügge. Die zahlreichen Veranstaltungen und Feiern an der Volme, so stellte Heidi Skorupa fest, seien ein Beleg für die Identifizierung der Bürger mit ihrem Viertel. Ihre Worte: „Man sollte nicht darüber klagen, dass in Brügge nichts los sei. Hier ist viel los.“

Die Gespräche zwischen Bürgern und Politikern kreisten im Laufe des Vormittags noch um etliche Themen. So um die angepeilte Zugverbindung nach Köln, um den Erhalt von historischer Restsubstanz am Brügger Bahnhof und um die bevorstehende Umgestaltung des gesamten Bahnhofsgeländes.

Und auch eine Geldsammlung gab es gestern noch. Von der soll das Erscheinungsbild des Stadtteils profitieren. Konkret geht es um die Anschaffung neuer Lichtelemente zur Erweiterung der Brügger Weihnachtsbeleuchtung.

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