Berufskolleg für Technik informiert künftige Azubis

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Heimische Firmen wie Phoenix Contact präsentieren sich an einem Stand im Pausenraum des Kollegs. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Über zahlreiche Besucherinnen und Besucher freuten sich Lehrer und Schüler des Berufskollegs für Technik des Märkischen Kreises am Lüdenscheider Raithelplatz. Im Mittelpunkt standen die Schulberatung und die Berufsorientierung. Dafür waren die Kooperationspartner des Kollegs, heimische Firmen aus Industrie und Handwerk, mit ihren Ausbildungsleitern und Auszubildenden gekommen. Sie alle präsentierten sich an einem Stand und standen den zukünftigen Auszubildenden sowie ihren Eltern für Fragen zur Verfügung.

„Wir möchten unser breites Angebot, das nahezu alle Schulformen von der Fachhochschulreife bis hin zum Abitur oder der dualen Ausbildung umfasst, vorstellen“, sagte Schulleiter Werner Lemmert, der Wert darauf legt, den Besuchern ein breites Spektrum an Berufen zu bieten.

Uwe Mückenhagen präsentierte stellvertretend für den Ausbildungsleiter Peter Müller die Lüdenscheider Firma Phoenix Contact. Ihm zur Seite standen die beiden Auszubildenden im dritten Lehrjahr Steven Milde und Joel Isselhorst. Beide sind im Sommer ausgebildete Werkzeugmechaniker und können den angehenden Azubis vom Alltag der Lehre berichten. „Wir bilden schon sehr lange aus und sind immer auf der Suche nach potentiellen Azubis“, so Mückenhagen. Derzeit seien in mehreren Bereichen noch Ausbildungsplätze frei.

Auch die Firma Stauff aus Werdohl präsentierte sich an einem Stand. Fertigungsleiter der Dreherei Gerhard Friese zeigte sich begeistert vom Tag der offenen Tür: „Wir sind zum ersten Mal hier und hatten schon früh viele positive Gespräche mit Interessenten.“ Auch wenn die Firma für dieses Jahr bereits Auszubildende eingestellt habe, sei immer noch ein Platz für gute Schüler zu finden. „Die Ausbildung ist das A und O“, sagte er. „Wir stellen immer wieder fest, dass wir nicht da wären, wo wir heute sind, wenn wir nicht selbst gute Leute ausbilden würden.“

Zufrieden stellte auch Schulleiter Lemmert fest, dass sich die Vorbereitungen in diesem Jahr wieder gelohnt haben. „Der Tag der offenen Tür fand schon mehr als zehn Mal statt. Wir möchten einfach spüren, wo Probleme sind und richtig beraten.“ Beratungen sind aber auch außerhalb der Sonderveranstaltung möglich.-vera

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