„Gute Alternative zur Autofahrt“

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Im Bereich der oben abgebildeten Bushaltestelle an der Parkstraße soll der Zebrastreifen aufgetragen werden. Die Bushaltestelle müsste dafür um 30 Meter Richtung Einfahrt zum Mercure-Hotel verlagert werden. Tempo 30 kommt auch noch.

Lüdenscheid - Das Auftragen eines Zebrastreifens ist nicht mal so eben gemacht. Regeln müssen berücksichtigt werden, wie Verkehrsplaner Christian Hayer im Bau- und Verkehrsausschuss erklärte. So müssen Bushaltestellen, die nicht über eine eigene separate Bucht verfügen, 30 Meter von dem Zebrastreifen entfernt sein.

Für die beabsichtigte Umsetzung auf der Parkstraße, die der Schulwegsicherung für die Kinder der Grundschule Schöneck und nach deren Schließung 2015 der verbleibenden Schule in Brügge dienen soll, bedeutet dies, dass eine Haltestelle schräg gegenüber der Gotenstraße weiter in Richtung Mercure-Hotel verlegt werden muss. Da, wo der Zebrastreifen hinkommen soll, müsste dann links und rechts der Fahrbahn jeweils ein Baum weichen. Kostenpunkt, wie berichtet, 17 000 Euro. Sie müssten, so Ausschussvorsitzender Jens Holzrichter, in einer Änderungslistefür den Haushalt 2015 eingetragen werden. Der Liberale hatte von Schulleiter Berthold Lüke eine Mail bekommen, die den Hintergrund der Maßnahme nochmals unterstrich: „Es ist wichtig für die Zukunft des Standortes Brügge, dass man den Eltern aus dem Bereich Oeneking und obere Parkstraße/Frankenplatz einen sicheren Schulweg anbietet. Die Eltern, deren Kinder erst ab dem 1. August 2015 und später nach Brügge kommen, müssen schon lange vorher wissen, dass es eine gute Alternative zur Autofahrt gibt. Das hätte auch zur Folge, dass der morgendliche Autoverkehr in den engen Straßen hinter dem Schulhof nicht noch weiter anschwillt. Ein wichtiger Baustein dazu wäre der ständige Hinweis in allen Elternversammlungen auf einen sicheren Schulweg, der von den Grundschulkindern selbstständig zurückgelegt werden kann.“

Von Martin Messy

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