Pächterin Brigitte Offermann hat für die BGL-Mensa viele Idee

Rückkehr: Pensionierte Lehrerin pachtet die Mensa an ihrer alten Schule

Die pensionierte Lehrerin Brigitte Offermann hat die Mensa am BGL gepachtet.
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Zum neuen Schuljahr hat Brigitte Offermann (2.v.l.) den Kiosk- beziehungsweise Mensa-Betrieb am BGL übernommen. Mit im Bild: Schulleiter Dieter Utsch und die Schulsekretärinnen Monika Müller (links) und Sabine Textor, die bei den Vorbereitungen mithalfen.

Erst im vergangenen Jahr war sie in den Ruhestand verabschiedet worden, jetzt kehrt Brigitte Offermann, ehemalige Lehrerin am Bergstadt-Gymnasium, zurück an ihre alte Wirkungsstätte - mit neuer Funktion.

Lüdenscheid – Jahrelang klärte sie ihre Schülerinnen und Schüler im Biologie-Unterricht über gesunde Ernährung, Inhalts- und Nährstoffe, Vitamine & Co. auf – jetzt möchte Brigitte Offermann der Schulgemeinde des Bergstadt-Gymnasiums auch ganz praktisch nahebringen, wie ein gesunder Snack und eine ausgewogene Mahlzeit aussehen können. Die 66-jährige pensionierte Lehrerin, die zuletzt am BGL Biologie und Erdkunde unterrichtete, übernimmt mit dem neuen Schuljahr den Betrieb der Schulmensa und damit die Nachfolge ihrer langjährigen Vorgängerin Karin Krosse.

Schon beim Eintritt in den Ruhestand war für die Olperin klar, dass sie sich gerne im Gastro-Bereich engagieren möchte. Dass sie nun an ihrer alten Wirkungsstätte aktiv werden kann, freut sie umso mehr. Und so war sie – tatkräftig unterstützt von den Schulsekretärinnen Sabine Textor und Monika Müller – in den vergangenen Wochen mit den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt, damit der Start problemlos über die Bühne gehen kann.

Kiosk öffnet bereits vor Unterrichtsbeginn - und ermöglicht ein Frühstück

„Wir starten zunächst mit dem Kiosk und möchten dann so schnell wie möglich in den Mensa-Betrieb wechseln.“ Ideen hat Offermann viele – und zuletzt viel Zeit damit verbracht, sich in das Thema einzulesen. „Da gibt es unglaublich viele Informationen und Hilfen, was für Kinder und Jugendliche wichtig ist.“ Ein entsprechendes Konzept musste schließlich auch durch das Schulamt genehmigt werden.

Belegte Brötchen und Sandwiches, Müsli und Joghurt, Obstwürfel und gefüllte Wraps – darauf dürfen sich Schüler und Lehrer ab sofort freuen. „Ich werde den Kiosk schon um 7.30 Uhr öffnen, um Kindern die Möglichkeit zu geben, noch vor Unterrichtsbeginn etwas zu essen“, weiß sie, dass viele Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen.

Mensa-Betrieb mit warmem Mittagessen soll so schnell wie möglich folgen

Sobald der Mensa-Betrieb – auch im Hinblick auf die Corona-Regelungen – starten kann, werde es auch wieder ein warmes Mittagessen geben, inklusive eines Angebots für Muslime und Vegetarier, sowie Salatbüfett und Desserts. „Es muss sich zeigen, was am Ende angenommen wird. Jetzt freue ich mich einfach, dass es losgeht.“ Und diese Freude teilt auch Schulleiter Dieter Utsch. „Viele kennen Frau Offermann noch und sie kennt die Abläufe in der Schule, hat ein offenes Ohr.“ Es sei ein Glücksfall, dass es nun nahtlos weitergehe.

Staberg: Noch offen ist hingegen die Nachfolge in der Staberger Mensa. Wie berichtet, hatte die langjährige Pächterin den Betrieb – nicht zuletzt durch die Corona-Unwägbarkeiten – im vergangenen April abgegeben. Damals hieß es vonseiten der Verwaltung, dass verschiedene Modelle für den Betrieb geprüft würden, um eine zeitnahe Lösung zu finden.

Pausenverpflegung soll sichergestellt werden

Wie Stadtsprecherin Marit Schulte-Zakotnik jetzt mitteilte, werde derzeit die Bewirtschaftung der Mensa im Rahmen des neuen Verpflegungskonzeptes an der Ida-Gerhardi-Schule geprüft. Ergebnisse dazu stünden jedoch noch aus. Bis dahin soll für die Schülerinnen und Schüler jedoch auf jeden Fall eine Pausenversorgung sichergestellt werden.

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