Eine echte Erfolgsgeschichte

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Der Medardus-Chor unter der Leitung von Maidi Langebartels bot einen Block mit vier Stücken, darunter „Tebje Pajom“ von Dimitri Bortnianski.

Lüdenscheid - Das vorweihnachtliche Konzert zugunsten der Lebenshilfe Lüdenscheid ist eine echte Erfolgsgeschichte, die am Sonntag bereits zum 34. Mal in der Schützenhalle geschrieben wurde. Für die Organisation des Benefizkonzertes zeichnete erstmals Jan Wuttke verantwortlich, der die Aufgabe von seinem Vorgänger Klaus Tiedge übernahm.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Lebenshilfe, Dr. Wolfgang Schröder, begann unter der Moderation von Thomas Gnatowski ein musikalisches Programm, das neben bewährten Formationen auch mit einigen Überraschungen aufwarten konnte. Besonders prächtig war an diesem Abend die Bühnenbeleuchtung, an der die Spezialisten mehrere Tage getüftelt hatte. Das effektvolle Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Mit dem Jugendsinfonie-Orchester der Musikschule und dem Lüdenscheider Kammerorchester unter der Gesamtleitung von Karin Zabel fand zunächst die feierliche Eröffnung statt. Neben dem Vorspiel zur Oper „Hänsel und Gretel“ konnten sich die Zuhörer in der gut besuchten Schützenhalle unter anderem über drei irische Melodien freuen.

Der beschwingte „Sleigh Ride“ bildete den Übergang zum nächsten Programmpunkt, einem umfangreichen musikalischen Block mit dem Gospelchor „Heavens Gate“ (Leitung Christiane Langs-Blöink), der zum ersten Mal beim Konzert mit dabei war. Begleitet von Pianist Andreas Theil brachten die Sänger eine unterhaltsame Mischung aus Gospelmusik, Popsongs und Weihnachtsliedern zu Gehör.

Das fröhliche „Jesus, Jesus Majesty“ lud zum Mitsingen ein, die Chorfassung von Paul Simons „Bridge Over Troubled Water“ wurde kraftvoll und enthusiastisch interpretiert. Nicht nur beim Weihnachtslied „White Christmas“ kamen immer wieder Gesangssolisten zum Einsatz.

Ebenfalls neu beim Lebenshilfe-Konzert waren die Sänger des Männerchores „Four Valleys“ im MGV Bremcke unter der Leitung von Thomas Weidebach. Einen großartigen Beginn ihres Sets lieferten die Sänger mit „Halleluja“ von Leonard Cohen. Die „Schöne Nacht“ gestaltete sich andächtig, und Coldplays „Viva La Vida“ wurde von den Herren ebenfalls begeisternd gesungen.

Mit „Der Schutzengel“ gaben die Sänger den Staffelstab an den Medardus-Chor weiter. Als Leiterin des Projektchores fungiert Maidi Langebartels, die den Chor durch einen musikalischen Block mit vier Stücken führte. Die Klavierbegleitung übernahm Alfia Möllmann. Hörenswert war dabei zum Beispiel das einleitende „Tebje Pajom“ von Dimitri Bortnianski, stimmgewaltig und ergreifend interpretierten die Sänger das Stück „Ein Licht kommt in die Welt“.

Für einen kraftvollen Abschluss des musikalischen Programms zeichneten wie in jedem Jahr die Musikerinnen und Musiker des Versetaler Schützenvereins (Leitung: Matthias Lipski) verantwortlich. Sie warteten mit den gewohnten Bestandteilen ihres Weihnachtsprogramms auf, zu denen das Weihnachtslied-Medley „In heiliger Nacht“ sowie die „Petersburger Schlittenfahrt“ gehört. Neu dagegen die einleitende Komposition aus „Le Miserables“.

Abschließend dankte Moderator Thomas Gnatowski allen Sponsoren, die sich für das Gelingen dieses Konzertes eingesetzt hatten. Dazu gehörte das DRK ebenso wie der STL.

Die Damen der 5. Schützenkompanie des BSV Lüdenscheid übernahmen ehrenamtlich die Garderobe, zu den weiteren Sponsoren zählten die Sparkasse, Stefan Masloff von der Agentur Masloff, die Lüdenscheider Nachrichten, das Stern-Center Lüdenscheid, das Reisebüro Kattwinkel und das Musikhaus Auth.

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