Benefizkonzert fürs Jugendmobil im Lønneberga

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Lüdenscheid - Schnell, unkompliziert und solidarisch – nach dem Einbruch und den damit verbundenen Verwüstungen im Jugendmobil des Kinderschutzbundes ist die Welle der Hilfsbereitschaft groß. Viele haben dem Team Hilfe angeboten, erste Spenden haben sich bereits angekündigt. Nun geht die Hilfsbereitschaft noch einen Schritt weiter:

Auf Initiative von Dominik Hass und dank vieler Unterstützer findet am Dienstag, 2. Oktober, ein Benefizkonzert zugunsten des Kinderschutzbundes statt. Zahlreiche Lüdenscheider Bands haben sich bereit erklärt, ab 20 Uhr ohne Gage in der Bar Lønneberga aufzutreten. Der Eintritt zum Konzert unter dem Motto „Wir helfen dem Kinderschutzbund“ kostet 5 Euro und fließt direkt an den Kinderschutzbund.

Für Hass stand nach eigenen Angaben schnell fest, dass man dem Kinderschutzbund helfen müssen, „um seine so wichtige Jugendarbeit in den einzelnen Stadtteilen schnell wieder aufnehmen zu können“. Und so schrieb er Musiker aus Lüdenscheid und Umgebung an und hatte kurze Zeit später bereits die ersten Zusagen. Und so dürfen sich die Musikfans am 2. Oktober auf die John Porno Band, Funcascade (Tlako) und Binyo freuen – weitere Band hätten laut Hass gerne gespielt, waren aber so kurzfristig verhindert. 

„Diese Solidarität, ohne Gage aufzutreten, ist nicht selbstverständlich und verdient größten Respekt“, schreibt er und hofft auf eine große Resonanz. Gleichzeitig spricht Hass allen Unterstützern des Benefizkonzertes seinen Dank aus, darunter der Sparkasse Lüdenscheid, den Jusos Lüdenscheid, Livesound Music, Ferber Digital , Die Bergstadtbrüder sowie dem Team vom Lønneberga. „So kann schnelle und unkomplizierte Hilfe funktionieren.“ 

„Einfach nur dankbar“ zeigten sich am Montag das Team des Kinderschutzbundes sowie die betroffenen Jugendlichen. „Es macht uns sprachlos, so viel Solidarität zu bekommen“, sagte Bastian Mischnick, Leiter des Jugendmobils. „Wir werden natürlich auch beim Konzert dabei sein und uns persönlich bedanken.“ Und: „Wir hoffen, dass wir möglichst schnell wieder mit dem Jugendmobil in Lüdenscheid unterwegs sein können.“

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