„Mit Freude und Dankbarkeit in Kreuzkirchengemeinde tätig gewesen“

Beliebter Pfarrer aus Lüdenscheid ist tot

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Ingfried Woyke ist verstorben.

Lüdenscheid - Trauer in der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde: Ingfried Woyke, langjähriger und beliebter Pfarrer der Gemeinde, ist am Dienstag gestorben, nur wenige Wochen vor seinem 90. Geburtstag. Über 36 Jahre hat er das Leben der Gemeinde entscheidend geprägt, viele Jahre davon gemeinsam mit Paul Deitenbeck.

Dieser hatte Woyke 1959 als Nachfolger von Hans Stein nach Lüdenscheid an die 1952 geweihte Kreuzkirche geholt. Diese gehörte damals noch als Pfarrbezirk Worth zur Evangelischen Gemeinde Lüdenscheid. 

Beide Pfarrer wirkten gemeinsam beim Aufbau der noch jungen, aufblühenden Gemeinde, die bereits 1965 eine neue, größere Kirche erhielt. 

Als Ingfried Woyke nach Lüdenscheid kam, hatte der Bochumer Theologe eigentlich ganz andere Pläne – nach Vikariat und Schulvikariat in Dortmund und einer Tätigkeit als Reisesekretär der Studentenmission strebte er eine Pfarrstelle im Ruhrgebiet an. 

Aber er hat mit seiner Familie sein Zuhause in der Bergstadt gefunden: „Ich bin mit Freude und Dankbarkeit in der Kreuzkirchengemeinde tätig gewesen“, sagte er 2009 anlässlich seines 50-jährigen Ordinationsjubiläums. 

Er gründete unter anderem den offenen Bibelabend, der über Jahrzehnte Bestandteil des Gemeindelebens wurde und leitete seit 1968 18 Jahre die Kindergottesdienstarbeit mit vielen ehrenamtlichen Helfern und zeitweise mehr als 200 Kindern. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand 1995 blieb Ingfried Woyke den Menschen der Kreuzkirche verbunden. 

Das Mitgefühl gilt den Angehörigen und allen Menschen, die um Ingfried Woyke trauern.

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