Stadtwerke-Kalender mit neuem Design

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Stellten den Kalender vor: die Heimatfreunde Dieter Lohmann, Gerd Geisel und Dietrich Leutloff (vorne, von links) sowie Christopher Kuppig und Lars vom Brocke von den Stadtwerken. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Nichts ist so beständig wie der Wandel. Dafür ist der Stadtwerke-Kalender das beste Beispiel. Nicht nur, dass das beliebte Stück dem Betrachter regelmäßig Geschichte und Veränderung des Lüdenscheider Stadtbildes vor Augen führt. Der Kalender verändert sich auch selbst Das zeigt die inzwischen 27. Auflage des historischen Blätterwerks. Die liegt jetzt druckfrisch vor und wurde in den Stadtwerke-Räumen am Rathausplatz offiziell vorgestellt.

Besondere Kennzeichen des neuen Kalenders: Sein Design kommt frischer daher. Die altertümliche Schrift auf dem Deckblatt ist verschwunden und durch ein modernes Schriftbild ersetzt worden. Die Gestaltung der einzelnen Monatsblätter wirkt heller und großzügiger als bisher.

Und die Verjüngungskur dürfte weitergehen. So soll künftig das Bild des alten Kaiser-Denkmals auf dem Kalender-Deckblatt weichen. Dazu Gerhard Geisel als einer der Kalender-Gestalter: „Die Leute sollen sich ja auch noch an die abgebildete Architektur erinnern können.“

Ansonsten indes bietet der Stadtwerke-Kalender für 2013 das, was er traditionell seit 1986 bietet: einen Blick in die architektonische Historie der Stadt. Unter dem Titel „Lüdenscheider Erinnerungen“ sind da etwa Eisläufer vor der Schützenhalle zu sehen, alte Fabrikanlagen, Alltagsszenen auf der Wilhelmstraße und imposante Hausfassaden am Rathausplatz. Vieles davon indes ist längst der Abrissbirne und Stadterneuerung zum Opfer gefallen – zu Bedauern nicht weniger Heimatfreunde.

Verantwortlich für die Bilder-Auswahl war ein Männer-Trio vom Geschichts- und Heimatverein: Gerhard Geisel, Dietrich Leutloff und Dieter Lohmann.

Die insgesamt 23 000 Exemplare des Kalenders liegen ab sofort wieder gratis für die Bürger bereit – im Stadtwerke-Energietreff am Rathausplatz 21 und im Freizeitbad am Nattenberg. ▪ dt

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