Bekifft, betrunken oder auch einfach nur dreist

LÜDENSCHEID ▪ Mit einer ganz speziellen Reihe der Spezies Autofahrer hatte es die Lüdenscheider Polizei am Wochenende zu tun. Hier eine kleine Auswahl:

Durstiger Dortmunder

Ja, er habe vor Fahrtantritt Bier und Tequila getrunken. Das räumte am Samstagmorgen ein 23-jähriger Dortmunder ein. Polizeibeamten war aufgefallen, dass er auf der Heedfelder Straße in Richtung Heedfeld in „leichten Schlangenlinien“ unterwegs war. Der anschließend durchgeführte Atemalkoholtest fiel positiv aus. Es folgten die obligatorische Blutprobenentnahme. Weiterfahren durfte der Mann natürlich auch nicht.

Bekiffter Schwenninger

Er wollte verbotswidrig auf einen Parkplatz abbiegen. Das wurde einem 25-jährigen Autofahrer aus Villingen-Schwenningen gestern Morgen zum Verhängnis. Polizisten beobachteten ihn und hielten ihn an der Bräuckenkreuzung an. Als die Beamten Anzeichen für einen Drogenkonsum feststellten, räumte der Mann ein, dass er vor einigen Tagen einen Joint geraucht und eine „Line gezogen“ habe.

Dreister Corsa-Fahrer

Am Samstagmittag wurde der geparkte Pkw eines 37-jährigen Lüdenscheiders durch den Fahrer eines blauen Opel Corsa C beim Vorbeifahren beschädigt. Obwohl der Geschädigte sich in dem geparkten Pkw befand und den Unfallverursacher durch Winken und laues Rufen auf den Unfall aufmerksam machen wollte, setzte dieser seine Fahrt in Richtung Wehberger fort. Es entstand ein Sachschaden von circa 50 Euro.

Kollege als Unfallflüchtiger?

Das Auto eines 55-jährigen Lüdenscheiders wurde am Freitag, zwischen 6.05 und 14.59 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Kostal (Zum Timberg 1) beschädigt. Ein unbekannter Fahrzeugführer muss den wagen laut Polizeibericht beim Ein-/Ausparken im Bereich des hinteren Stoßfängers touchiert haben und sich anschließend von der Unfallstelle entfernt haben. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 300 Euro.

Endstation Sauerfeld

„Endstation Sauerfeld“ für einen 28-jährigen Lüdenscheider: Der Mann geriet dort am Freitagabend in eine Polizeikontrolle. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer des Kleinkraftrades nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er musste sein Moped stehenlassen und erwartet jetzt eine Strafanzeige.

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