Beisetzung von Jürgen Dietrich: Langer Trauerzug

Viele Menschen gaben Altbürgermeister Jürgen Dietrich gestern das letzte Geleit.

LÜDENSCHEID ▪ Viele Lüdenscheider waren gestern zur Kapelle am evangelischen Friedhof gekommen, um Altbürgermeister Jürgen Dietrich die letzte Ehre zu erweisen. Der Urnenbeisetzung ging die Trauerandacht von Dr.

Lothar Beaupain von der Freien Evangelischen Gemeinde voran. Dabei, das machte er deutlich, solle dieser Moment eher dem Privaten vorbehalten bleiben; Zeit für eine öffentliche Würdigung der Verdienste des im Alter von 75 Jahren Verstorbenen ist am Mittwoch. Dann lädt die Stadt ihre Bürger zu einem Trauerakt ins Kulturhaus ein. Die Veranstaltung wird um 18 Uhr beginnen. Familie und Weggefährten, Vertreter von Institutionen und Vereinen, denen Jürgen Dietrich besonders verbunden gewesen sei, nähmen teil, so die Stadt. Die musikalische Begleitung erfolgt durch ein Streichquartett der Musikschule sowie einen Chor aus Sängern des Lüdenscheider Männer-Quartetts, des MGV Union Oberrahmede und des Bergstadt-Chores. Diese Sänger stimmten gestern zwei Lieder am Grab an und umrahmten die Beisetzung damit feierlich.

„Gott ist derjenige, der uns durch andere Menschen bereichert hat“, sagte Dr. Beaupain in seiner Trauerrede unter anderem, in der er auch persönliche Worte des Abschieds fand.

Bei der Nachfeier im Kulturhausfoyer sprach Bürgermeister Dieter Dzewas gestern nochmals einige so herausragende wie typische Eigenschaften des Verstorbenen an, die ihn wahrhaftig zum Ehrenbürger gemacht hätten. Er habe mit dem ihm eigenen Pflichtgefühl auch andere in die Pflicht genommen: „Und sein Humor überbrückte oft auch schier Unüberbrückbares.“ Der Trauerakt solle nochmals zeigen, „wie wertvoll und wichtig Jürgen für uns gewesen ist.“

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