„Beim nächsten Mal wird’s dunkler“

Yvonne Schubert, Björn Karnbach und Sonja Eisenmann bei der „Earth Hour“ auf dem Rathausplatz.

Lüdenscheid - Die „Earth Hour“, die Erdenstunde, sollte am Samstagabend zwischen 20.30 und 21.30 Uhr gegen Energieverschwendung ein Zeichen setzen: Überall in Deutschland und weltweit gingen an und in markanten Gebäuden für eine Stunde die Lichter aus, auch am Lüdenscheider Rathaus und Umgebung.

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Sonja Eisenmann hatte im Vorfeld Geschäftsleute und Gastronomen in der Stadt angesprochen und sie gebeten mitzumachen. Einige waren mit von der Partie, andere wiesen auf zu große organisatorische Schwierigkeiten hin.

 „Sie hätten extra Sicherheitspersonal abstellen müssen“, verstand Sonja Eisenmann, die tagsüber auf dem Sternplatz mit Elektroautos von Sparkasse und Stadtwerken für die Aktion geworben hatte, die Absagen. Auch Yvonne Schubert, beim STL für die Straßenbeleuchtung zuständig, und Jungkurth-Mitarbeiter Björn Karnbach waren vor Ort. Letzterer stellte das Licht auf dem Rathausplatz ab, was aber nicht komplett funktionierte.

Jungkurth und die Stadtwerke sponserten die Aktion. Die Gastronomiebetriebe Hulda am Markt, Cafe Extrablatt und die Zuccabar, die passenderweise das WWF-Video zur weltweiten Earth Hour zeigte, machten mit, ebenso Erco. „Beim nächsten Mal wird’s dunkler“, versprach Sonja Eisenmann. Eine geplante Teelichter-Aktion fiel wegen der ungemütlichen Witterung aus. Wie Energie eingespart werden kann, zeigt sich an der Straßenbeleuchtung. Seit 2011 wurden mehr als 300 Tonnen Kohlendixoid durch neue Lampen eingespart, sagt Yvonne Schuber. - my

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