Die Fraktion hat eine klare Meinung

Bedauern über Abriss von Ex-Rewe-Center und Drogenhandel an der Kluse

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Das Ex-Rewe-Center an der Altenaer Straße soll abgerissen werden.

Lüdenscheid – Eine Lüdenscheider Fraktion äußert sich nun kritisch zu dem Abriss des Gebäudes - und den Missständen an der Kluse, über die sich Anwohner beschwerten.

Zu dem Abriss des ehemaligen Rewe-Centers an der Altenaer Straße und den vielen Vandalismusschäden an dem leer stehenden Gebäude äußert sich nun Peter Oettinghaus von der Fraktion Alternative für Lüdenscheid (AfL) kritisch: 

„Die AfL hatte schon vor einigen Wochen in einer Anfrage auf die Situation des Ex-Rewe-Centers an der Altenaer Straße aufmerksam gemacht. Schon damals war es zu Vandalismus-Schäden und Verunreinigungen am Gebäude gekommen. Auf unsere Anfrage, was mit dem Gebäude geschehen sollte, wurde uns erklärt, dass der Bebauungsplan nur Einzelhandel vorsehen würde. 

Die Stadt Lüdenscheid war angeblich nicht über den Stand der Verhandlungen mit einem möglichen Neuinvestor informiert worden. Interessenten gab es anscheinend mehrere. Auch Kaufland war im Gespräch. Dieses Gerücht kursierte in der Lüdenscheider Bevölkerung. Auf unsere Frage, ob der Bebauungsplan nicht geändert werden könnte, gab es eine ablehnende Antwort. 

Anschließend wurde das Gebäude noch weiter von außen abgesichert und ein Wachschutz wurde installiert. Das verhinderte nicht, dass es zu mehreren Einbrüchen kam“, schreibt Oettinghaus in einer Pressemitteilung. 

Den Abriss und die unklare Situation, was eine mögliche Nachnutzung angeht, bedauere die AfL, „weil viele Bürgerinnen und Bürger treue Rewe-Kunden waren. Die Informationspolitik der Stadt Lüdenscheid lässt zu wünschen übrig“. 

Drogenhandel an der Kluse 

Außerdem äußert sich Oettinghaus zur Situation an der Kluse, wo Anwohner immer wieder über Missstände klagen: „Schon lange ist bekannt, dass es immer wieder zu Drogengeschäften an der Kluser- und Werdohler Straße kommt. Die Szene ist seit Jahren etabliert. 

Seitens der Stadt Lüdenscheid hat man das immer wieder ignoriert und wollte es nicht wahrhaben. Auf unsere Anfrage – vor Jahren – gab es die Antwort, dass es sich bei der Kluse um eine ,sympathische Geschäftsstraße‘ handeln würde. Nun sind die Geschäfte verschwunden und die Drogen geblieben. 

Die AfL findet es sehr gut, dass Frau Hellmann (Anmerkung der Redaktion: Jutta Hellmannn, bürgerschaftliche Interessengemeinschaft; IG Kluse) nun versucht, die Situation zu verbessern. Wir sind froh, dass sie zwei Start-Ups an der Kluse installiert hat und hoffen, dass die neue Vorsitzende der IG Kluse ihre Ideen umsetzen kann und der Drogenmissbrauch zurückgedrängt werden kann.“

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