Nach 13 Jahren

Bedauern in Hellersen: Klinikdirektor verlässt Klinikum Lüdenscheid

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Dr. Sebastian Schimrigk, Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid.

Lüdenscheid – Dr. Sebastian Schimrigk, Direktor der Klinik für Neurologie, verlässt das Klinikum Lüdenscheid und wechselt zum Gemeinschaftskrankenhaus in Witten-Herdecke.

Einen entsprechenden Bericht des Stadtanzeigers Hagen bestätigten die Märkischen Kliniken auf Anfrage. Noch ist der Mediziner in Hellersen beschäftigt. Seine neue Arbeitsstelle als Leitender Arzt in Herdecke tritt Schimrigk erst im Sommer an. Dort folgt er auf Dr. Rajee Subash, die das Gemeinschaftskrankenhaus verlässt. 

„Es ist der richtige Zeitpunkt für mich, um nochmal ein neues Projekt zu beginnen“, begründet der 55-jährige Facharzt für Neurologie selbst seine Entscheidung, „der Abschied fällt mir nicht leicht“. 

Dr. Schimrigk prägte die Entwicklung der Klinik für Neurologie

13 Jahre leitete Dr. Schimrigk die Klinikabteilung am Klinikum Lüdenscheid und kann nach Angaben der Märkischen Kliniken mit seinem Team auf einige positive Meilensteine zurückblicken. Bereits einen Monat nach seinem Start am Klinikum wurden die ersten vier „Stroke“-Betten für Schlaganfallpatienten eingerichtet. 

Heute verfügt das Klinikum über eine zertifizierte überregionale „Stroke Unit“, eine auf Schlaganfall-Patienten spezialisierte Abteilung, mit acht verfügbaren Betten und dem höchsten Versorgungsstandard.

Auch für Patienten mit Multipler Sklerose baute Dr. Schimrigk mit seinem Team laut der Märkischen Kliniken „sehr schnell verlässliche Versorgungsstrukturen auf“. Seit 2008 darf sich die Klinik für Neurologie bereits MS-Schwerpunktzentrum nennen und setzt neben der Behandlung auf die Information und Aufklärung von Patienten und Angehörigen. 

Klinikum versichert: „Für unsere Patienten wird die neurologische Versorgung in der gewohnt hohen Qualität weitergehen“

„Wir bedauern es sehr, dass mit Dr. Schimrigk ein besonders engagierter Kollege das Ärzteteam des Klinikums verlässt“, betont Dr. Dieter Schnalke, Leitender Ärztlicher Direktor der Märkischen Kliniken. Im vergangenen Jahr versorgte die Lüdenscheider Neurologie mehr als 2.200 stationäre Patienten, davon rund 800 Schlaganfallpatienten aus der Region, sowie 2.000 ambulante Patienten.

„Für unsere Patienten wird die neurologische Versorgung in der gewohnt hohen Qualität weitergehen“, versichert Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Die Stelle des Direktors der Klinik für Neurologie soll in den nächsten Tagen ausgeschrieben werden.

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