1. come-on.de
  2. Lüdenscheid

Bautz-Festival: Wiedersehen mit Dog Eat Dog

Erstellt:

Von: Carolina Ludwig

Kommentare

John Connor von Dog Eat Dog 2019 auf dem Bautz-Festival.
John Connor von Dog Eat Dog 2019 auf dem Bautz-Festival. © Björn Othlinghaus

Alte Bekannte auf dem Bautz-Festival: Wenn am Samstag, 20. August, die Collabo Stage ganz im Zeichen von Hardrock, Punk und Metal steht, werden auch Dog Eat Dog zurück ins Nattenberg-Stadion kehren.

Lüdenscheid – Die 1991 in New Jersey gegründete Band ist für viele Crossover-Fans einer der Vorreiter dieses Genres. Dog Eat Dog war eine der ersten Hardrock-Bands, die dem Vorbild der Metal-Band Anthrax folgte und mit der Verschmelzung von Metal und Rap experimentierte – ein Stil, der später alltäglich werden sollte.

Die erste EP der Band erschien 1993. Mit dem Titel „Warrant“ erlaubten sich Dog Eat Dog einen kleinen Scherz: Ein Jahr zuvor veröffentlichte die Glam-Metal-Band Warrant ein Album mit dem Namen „Dog Eat Dog“.

Mit der Kombination von Hardcore-Punk, Heavy Metal, Hip-Hop Einflüssen und dem markanten Ton des Saxofons gelang der Band 1994 mit dem Album All Boro Kings der Durchbruch. Kommerziellen Erfolg feierte die Band mit Singles wie „No Fronts“, „Isms“ und „Rocky“. Besonders in Europa konnte die Gruppe viele Fans für sich gewinnen. 1995 spielten sie auf dem Dynamo Open-Air-Festival in den Niederlanden, zu dem etwa 120 000 Zuschauer gekommen waren und Ende der Neunziger Jahre spielten die Jungs aus New Jersey als Opening Act für Rage Against the Machine, No Doubt, Sepultura, Kiss, Ozzy Osbourne und Metallica.

Nach vier Alben wurde es still um die Musiker, zumindest was neues Material anging. Touren durch die USA und Europa, unter anderem zum 15. Geburtstag des ersten Albums und zum 20-jährigen Bestehen der Band, hielten Dog Eat Dog auf Trab. 2018 erschien dann mit der EP „Brand New Breed“ das erste neue Material seit zehn Jahren.

Bereits 2019 spielten Dog Eat Dog auf dem Bautz Festival und zeigten laut den Organisatoren, „dass sie auch nach 30 Jahren auf der Bühne noch übelst abliefern. Auf ein Neues in 2022.“

Auch interessant

Kommentare