Bautz Band Contest: Das sind die Gewinner der Vorrunde - alle Fotos hier

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Sängerin Patricia von Killing Kate gab auf und neben der Bühne alles, doch am Ende reichte es nicht ganz.

Lüdenscheid – Als erster auf der Bühne stehen, wenn das Bautz-Festival am 31. August beginnt… das wollen viele. Doch nur einer Band wird diese Ehre zuteil. Für den Contest „Get ready to Bautz“ hatten sich über 30 Bands angemeldet, neun von ihnen dürfen sich in einem musikalischen Wettstreit miteinander messen.

Am Freitag standen die ersten fünf Bands auf der Bühne im Saal der Gaststätte Dahlmann und gaben ihr Bestes, um die vierköpfige Jury und das Publikum mit fesselnden Riffs, mitreißenden Beats, betörenden Stimmen und einer packenden Bühnenpräsenz zu beeindrucken. 

Die beiden Bands mit der besten Gesamtperformance waren Area 61 und Hazefeld. Sie dürfen am 2. August gegen die beiden Gewinner-Bands des zweiten Vorentscheids antreten, der am kommenden Freitag im AJZ stattfinden wird. 

Halbe Stunde, um zu überzeugen

Als Opener betrat die Lüdenscheider Band der Music Store-Musikschule Otherside die Bühne und stimmte das Publikum im leider nicht ganz so vollen Dahlmann-Saal auf einen heißen und lauten Abend ein. Auch wenn keine 100 Besucher den Weg zum Contest fanden, pegelte sich die Stimmung durchgängig am Siedepunkt ein. Jede Band hatte eine halbe Stunde Zeit, um das Publikum von sich zu überzeugen. Anschließend gab es eine 15-minütige Umbaupause, die von der Jury genutzt wurde, um die Musiker zu bewerten. 

Als Juroren verteilten Uwe-Carsten Obier, Farina Kirmse, Dana Mester und Gregor Biedrzycki die Punkte. Ein weiteres Mitspracherecht hatte das Publikum, das am Ende durch seine Lautstärke abstimmen konnte. „Wir haben ein Dezibel-Messgerät aufgestellt. Damit wird der lauteste Applaus gemessen“, erklärte Musiker und Mitorganisator Erkan Besirlioglu, der auch gewohnt souverän durch das Programm führte. 

Bautz-Band-Contest

Als nächstes gab es von der MK-Band LuziJo etwas auf die Ohren. Das einstige Duo um die Hagenerin Luzie Hoppe und den Schalksmühler Gitarristen und Songwriter Johann Camassa ist mittlerweile zu einer fünfköpfigen Band geworden, die mit ihren selbst komponierten Songs zu begeistern wusste. 

Übrigens gab es von allen Bands nur eigene Songs zu hören und nichts Gecovertes. Laut wurde es dann mit der Post Grunge-Band Killing Kate aus Wuppertal. Sängerin Patricia gab wirklich alles auf und neben der Bühne und riss die Zuschauer bei jedem Song mit – hüpfend, kniend und schreiend. 

Laut und schweißtreibend

Area 61 brachten mit ihrem charismatischen Sänger Marc die Bühne zum Beben. Lauter, schweißtreibender Punkrock, und nicht zuletzt eine große und sehr laute Fangemeinde, bescherte den Sauerländer Musikern das ersehnte Ticket zur Endausscheidung. Als letzte Band konnten auch Hazefeld mit ihrem deutschen HipHop überzeugen. Auch die agilen Fans ließen ihre Halveraner Lieblingsmusiker nicht im Stich und jubelten ihnen noch einen Punkt zu. 

Wer letztendlich am Festival-Samstag auf der großen Bühne rocken darf, wird sich am 2. August entscheiden, wenn Hazefeld und Area 61 gegen die beiden Gewinner des „Get ready to Bautz-Contest“ vom kommenden Freitag antreten werden. Auch wenn nur zwei der Bands weiterkommen konnten –verdient hätten es alle fünf.

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