Baustelle Worthstraße: Arbeit ruht, aber: „Normal“

Baustelle Worthstraße: Die Hauptarbeit ist getan; jetzt wird das Wasser auf Keime untersucht, bevor zugeschüttet wird.

LÜDENSCHEID ▪ Den Effekt kennt man von Autobahnen: Kilometerlange Baustellen, Staus, enge Fahrspuren – doch weit und breit ist kein Bauarbeiter zusehen, der die Fertigstellung des gesperrten Teilstücks voran brächte. Einen ähnlichen Effekt vermuten Anlieger der Worthstraße derzeit an der Großbaustelle vor ihrer Haustür. Tiefe Löcher auf der einseitig gesperrten Worthstraße, doch kein Fachmann am Werk; vorm Dixie-Klo hängt ein Vorhängeschloss, was die Verlassenheit der Baustelle auf den Punkt bringt.

Dass die Arbeit ruhe, so betonte gestern auf Nachfrage Stadtwerke-Pressesprecher Uwe Reuter, sei in dieser Phase ganz normal. Man habe die neuen Wasserleitungen bereits verlegt und angebunden. Die nächsten Arbeitsschritte fänden unbemerkt von der Öffentlichkeit statt: „Die neue Leitung wird ausgiebig gespült. Dann werden Wasserproben unternommen und im Stadtwerke-Labor in Treckinghausen auf Keime und Bakterien untersucht.“ Das dauere zwei Tage, in denen vor Ort nichts gemacht werden könne – daher die Pause am Mittwoch und Donnerstag, vermutlich auch heute.

Der Test auf Keime und Bakterien muss geschehen, bevor die neue Leitung ans Netz kommt – sonst breitet sich eine Verschmutzung aus. Ist alles in Ordnung, wird zugeschüttet, die Fahrbahndecke erneuert – „und dann müsste da ein paar Jahre Ruhe sein“. Voraussichtliches Baustellenende: 27. August.

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