Mehr Sicherheit rund ums Seniorenzentrum

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60 Festmeter Holz sind aus dem Stadtpark hinter dem Awo-Seniorenzentrum geschlagen worden, um die Verkehrssicherheit entlang des Gebäudes zu gewährleisten. - Fotos: Messy

Lüdenscheid - Besucher des Stadtparks reagieren ein wenig irritiert. Das gewohnte Umfeld entlang des Awo-Seniorenzentrums ist geprägt von Rodungsarbeiten. Dicke, zersägte Fichtenstämme liegen seitlich des Altenheims. „Wir haben dort 60 Festmeter Fichtenaltholz herausgeholt“, sagt Revierförster Marcus Teuber.

Die Maßnahme diene der Sicherheit der Altenheim-Bewohner. Viele der Fichten seien nicht mehr gesund gewesen. „Das kann man am Totholz im Stamm erkennen“, sagt Teuber. Die Laubbäume sind stehen geblieben. „Jetzt haben die Altenheim-Bewohner mehr Licht und auch die Verkehrssicherheit der Fußgänger ist besser.“

Indirekt hat die Rodung auch mit der geplanten Bebauung des ehemaligen Bolzplatzes Waldschlösschen zu tun. „Wir haben das jetzt gemacht, damit wir das Holz leichter vom Gelände abfahren können. Hätten wir bis zur Bebauung gewartet, wäre nur der Weg über die Reiterwiese Richtung Mercure-Hotel geblieben, was den Weg doch arg in Mitleidenschaft gezogen hätte“, erklärt Marcus Teuber. Der Fichtenbestand im unteren Bereich des Stadtparks bleibe erhalten. Im Bebauungsbereich seien einige Laubbäume entfernt worden, die über den Zaun zum Altenheim gewachsen seien. Die alte und hohe Buche auf der Ecke der Waldschlösschen-Fläche hin zum Stadtpark bleibe erhalten. Ihr Bestand sei im Bebauungsplan für das Gelände festgeschrieben. Der Bauträger habe zudem Ersatzpflanzungen angekündigt.

LN-Leser Paul Wunderlich hatte gemutmaßt, die Rodungen dienten einem Durchstich vom geplanten Neubau zur Lösenbacher Landstraße. „Das kann ich hiermit entkräften“, lacht Teuber.

Von Martin Messy

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