Längere Wartezeiten

Bauherren aufgepasst: Stadt schränkt Service ein

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Lüdenscheid – Bauherren in Lüdenscheid müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Grund ist Personalnot in der Stadtverwaltung. Der Fachdienst Bauordnung schränkt zudem sein Service-Angebot ab dem 1. November ein, teilte die Stadt mit.

Dabei handele es sich um eine vorübergehende Maßnahme, mit der die Stadt auf die Personalprobleme reagiere. 

Georg Thomys, als Fachdienstleiter für die Bauaufsicht zuständig, verlässt Lüdenscheid (wir berichteten) und tritt am 15. November seine neue Stelle als Leiter des Fachbereichs Bauen beim Kreis Unna an. Die Stadt Lüdenscheid suche zwar mit Hochdruck einen Nachfolger, doch Bewerber seien Mangelware. Zudem habe sich wegen eines hohen Krankenstands im Fachdienst Bauordnung die Bearbeitung unter anderem von Bauanträgen in den vergangenen Wochen verzögert.

Deshalb bietet der Fachdienst Bauordnung seine öffentlichen Sprechzeiten ab November nur noch donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr an. Die Montags-Sprechzeiten entfallen zunächst bis auf Weiteres. Darüber hinaus werden Bauberatungen im Vorfeld auf das Nötigste reduziert. 

Um unnötige Wartezeiten und Frust zu vermeiden, bittet der Fachdienst zudem darum, Bauanträge ausschließlich vollständig und prüffähig einzureichen. „Mangelhafte Anträge müssen wir konsequent zurückweisen“, erklärt Georg Thomys. 

Auch mehrfache Gesprächsrunden zur Genehmigungsreife müssten vermieden werden. Auch für die Genehmigung städtischer Bauprojekte müsse aufgrund der aktuellen Situation mehr Zeit eingeplant werden.

Bei Bauanträgen zur temporären Nutzungsänderung von Gebäuden – etwa wenn in einer Lagerhalle eine Feier stattfinden soll – müssen mindestens sechs Wochen vor der Veranstaltung eingereicht werden.

Anträge, bei denen die Sechs-Wochen-Frist, nicht eingehalten wird, werden künftig nicht mehr bearbeitet.

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