50 Jahre Wehberg: Rundum gelungenes Jubiläumsfest / Sport und Musik, Spiel und Spaß für alle / Bündelung von Interessen

Wehberg - von der Bauerschaft zum Stadtteil

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Bunte Vögel fühlen sich nicht nur in der Luft wohl: Mit einem von Tanja Pelzing einstudierten Vogeltanz zog diese Tanzgruppe ihre Zuschauer in den Bann.

Lüdenscheid - „Im Olpendahl ist heut‘ was los“ – mit diesem Lied traf der Chor der Grundschule Wehberg den Nagel auf den Kopf. Scharen von Menschen feierten am Samstag auf dem Schulhof der Grundschule und den angrenzenden Grundstücken das Jubiläumsfest „50 Jahre Wehberg“.

Unter den Besuchern aus der ganzen Stadt waren etliche Wehbergbewohner der ersten Stunde, Leute, die früher am Wehberg zu Hause waren, Vereinsmitglieder, Kindergartenkinder mit Familien, jetzige und ehemalige Schüler der Grundschule und der Reichwein-Gesamtschule sowie die Ex-Schulleiter Bernd Kienel und Michael Lohr.

Der Planungsausschuss hatte ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Da das Wetter mitspielte, wurde das Fest einen Riesenerfolg. Einen wesentlichen Anteil am Gelingen hatten die zahlreichen Helfer.

Den Auftakt bildete ein ökumenischer Impuls, den Pfarrer Sebastian Schultz (ev. Markuskirche) und Pastor Hans Ferkinghoff (kath. Gemeinde Maria Königin) gemeinsam leiteten. Gemäß dem Bibelwort „Suchet der Stadt Bestes“ solle der Stadtteil Wehberg ein Ort sein, an dem Nächstenliebe im Sinne eines guten Verhältnisses unter den Nachbarn praktiziert wird.

Die Kita Wermercker Grund lud ein zum Basteln von Indianerschmuck. Die passende Bemalung musste nicht kriegerisch sein.

„Schöner kann man Ökumene nicht erleben“, meinte Bürgermeister Dieter Dzewas, nachdem evangelische und katholische Kindergartenkinder das musikalisch unterstrichen hatten. Als Schirmherr wünschte der Bürgermeister im Namen vom Rat und Verwaltung allen eine erlebnisreiche Jubiläumsfeier. In seiner Rede zeichnete er die Entwicklung von der Bauerschaft zum Stadtteil nach und würdigte das Erscheinen des aktualisierten Stadtteilführers, der am Stand der IG Wehberg für zwei Euro zu haben war.

 Er lobte, dass sowohl die bereits seit 1966 bestehende IG Wehberg als auch die Stadtteilkonferenz seit langem die Interessen der Vereine, Verbände und Institutionen vor Ort bündeln. Stellvertretend für viele, denen es gelang, „Erstsiedler“ mit später Hinzugezogenen zu verbinden und somit zu einer positiven Entwicklung des Stadtteils beitrugen, würdigte er das Wirken von Heinrich Caspari.

Kleine Forscher fanden am Stand der Kita Pater Bertsche das passende Labor. Hier konnte ein Forscherpass erworben werden.

An Ständen und Aktionen der drei Wehberger Kitas (Wermecker Grund, Pater Bertsche und Johannes Falk) kamen sodann die kleinen Gäste auf ihre Kosten. Schminkstand, Geschicklichkeitsparcours für Roller- und Bobbycar-Fahrer, Rollenrutsche und Hüpfburg gab’s, die Kinder konnten mit einem Fußball auf Kegel zielen, konnten Dosenwerfen oder Erbsentreffen. Mit „Low T-Ball“ lud TuRa Eggenscheid zum „einfachen“ Tennisspiel ein. Tupf (Tages- und Pflegeeltern) informierte, und in Polizeifahrzeugen drückten die kleinen Gäste am liebsten den Blaulichtknopf.

Abwechslung herrschte auch auf der Bühne, auf der zunächst der Chor der Grundschule Wehberg unter Leitung des Lehrerehepaares Riegel ein Musical-Potpourri präsentierte – Auszüge aus den Singspielen, die die Riegels im Laufe der Zeit mit Kindern einstudiert hatten. Grundschulleiterin und Moderatorin Bettina Göldner dankte allen Beteiligten.

Der Zwergentanz wurde durch originelle Requisiten unterstützt. Die Kinder präsentierten sich aber auch als talentierte Chorsänger.

Dem Fußballturnier für Kinder, das von der TSG Wehberg in der Turnhalle ausgerichtet wurde, ging die Verteilung der Trikots voraus, die alle Mannschaften dank der Unterstützung durch die Firma Massives Wohnen Schulte, durch die Sparda-Bank, den Malereinkauf und „mr Sport“ erhielten. Für alle Kicker gab’s Medaillen.

Auf der Bühne setzen die Formation „St.ARG-Strom“ der Gesamtschule und die Band „Jazz it up“ vom „Music Store“ die Reihe der musikalischen Höhepunkte fort. Hohe Nachfrage herrschte auch bei der vielseitigen Verpflegung: Allein am Grillstand der Markuskirche wurde mit rund 1000 verkauften Würstchen ein neuer Rekord erzielt. Wer bis in den Abend blieb, kam in den Genuss der Live-Musik „vom Feinsten“. Fußballfans konnten zudem eine Übertragung des Pokalendspiels im Pavillon verfolgen. Der Erlös des Festes soll Kindern und Jugendlichen im Stadtteil zugute kommen. - ih

Stadtteilfest Wehberg 50 Jahre

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